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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Buga-Freunde: Gewinn wird bewusst ausgeblendet
Zwischenüberschrift:
Studie belegt wirtschaftliche Impulse für Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin OSNABRÜCK. Alle reden über die Kosten, keiner über die Rendite einer Bundesgar-tenschau für Osnabrück; Das kritisiert Hans-Albrecht Dicke, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens für die Buga.

Wer kann welche Gelder mit welcher Verbindlichkeit in Aussicht stellen, wo lässt sich sparen und was kann, darf und muss die Stadt Osnabrück als Ausrichter schultern? " Alles wichtige und ernst zu nehmende Fragen", meint Dicke, doch eine Kostendiskussion ohne Einbeziehung der Rendite sei nicht seriös: " Die Chancen, die infrastrukturellen Gewinne, wirtschaftlichen Impulse und neu entstehenden Arbeitsplätze, die in jedem Fall auf der Habenseite Osnabrücks stehen, werden zum Teil bewusst ausgeblendet", moniert der Antreiber des Bürgerbegehrens zur " Bürgerbuga 2015.

20015 Unterschriften: das Ziel der Buga-Freunde.

Dicke reagiert damit auf einen Beitrag in der Neuen OZ vom Freitag über die optimistische Kostenschätzung der Buga-Befürworter. Auch er wolle keine Buga um jeden Preis, sondern eine " unvoreingenommene Planung unter Ausnutzung der dafür zur Verfügung stehenden Zeit und unter Einbeziehung aller guten Argumente". Sollte das Vorhaben doch nicht zu schultern sein, weil etwa keine ausreichenden EU-Mittel gewährt würden, sei eine Absage bis 2008 immer noch problemlos möglich.

Dicke beruft sich auf eine Studie des Pestel-Instituts Hannover, in der mögliche Effekte einer Buga dargelegt sind. Allein der zu erwartende Beschäftigungseffekt beläuft sich demnach auf 2500 Personenjahre. Das bedeutet 2500 Vollzeitstellen jährlich. Ein Investitionsund Durchführungsbudget von 110 Millionen Euro würde eine Gesamt nachfrage in Höhe von gut 210 Millionen Euro bewirken.

Die Nachhaltigkeit des Infrastrukturprojektes Buga 2015, das Ministerpräsident Wulff wiederholt auf eine Stufe mit Projekten wie der Expo gestellt hat, müsse daher " endlich aus dem Schatten einer eindimensionalen Kostendiskussion in das Licht deröffentlichen Diskussion gestellt werden", fordern die Initiatoren des Bürgerbegehrens. " Wir tun alles dafür, um jedem Bürger alle verfügbaren Daten zugänglich zu machen, die zur Meinungsbildung nötig sind. Schließlich wollen wir nicht überreden, sondern überzeugen", betont Hans-Albrecht Dicke.

Internet: www.buergerbuga.de
Autor:
hin


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