User Online: 1 | Timeout: 03:28Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Besucher sollen runter vom Holzweg
Zwischenüberschrift:
Neue Ausstellung öffnet morgen am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
kwe OSNABRÜCK. Holz ist das zentrale Thema einer neuen Ausstellung im Museum am Schölerberg. Wie man " runter vom Holzweg" kommt, lernen Besucher ab morgen (Eröffnung um 11 Uhr) bis zum 28. Mai auf einer 250 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche.

Betritt der Besucher den Raum, fällt sein Blick auf ein Raster mit 60 verschiedenen Holzarten. Daran wird deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkciten des regenerativen Rohstoffes sind.

Das Hemlock-Gehölz aus Kanada dient beispielsweise als Toilettenpapier. Aus der Schwarzwaldtanne wurde eine Kirchenempore gefertigt, und die französische Platane ist jetzt ein schlichtes Weinfass. Aufgestellte Gartenstühle zeigen, dass das genutzte Holz nicht aus dem Regenwald sein muss, sondern problemlos durch in Ungarn gewachsene Robinie ersetzt werden kann. Große Baumstümpfe eines Walnussbaumes aus Kirgisien, einer Pappel aus Frankreich und eines Sapellibaums aus dem Regenwald erzählen per Handauflegen ihre Lebensgeschichte.

" Die Ausstellung spricht Missstände an und zeigt auf, was wir Menschen ändern können", so Museumsdirektor Dr. Dietmar Grote. Neben dem tropischen Regenwald thematisiert die Ausstellung auch den heimischen Wald. " Nur 23 Prozent des Landes Niedersachsen sind Waldflächen, und die sind mit Nadelgehölz größtenteils falsch bewaldet", sagt Grote.

Jede Schulklasse, welche die Ausstellung besucht, bekommt einen kleinen Baum mit. " So erleben die Mädchen und Jungen direkt an ihrer Schule, wie lange ein Baum braucht, ehe er groß gewachsen ist", erklärt der Museumsdirektor und hofft auf eine nachhaltige Wirkung der Ausstellung.

Die Ausstellung im Museum kann zu diesen Öffnungszeiten besucht werden: dienstags von 9 bis 20 Uhr. mittwochs bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Anschaulich: Judith Franzen. Praktikantin im Museum am Schölerberg, zeigt Bluse und Rock, hergestellt aus Rindenbast einer wilden Feige. Foto: Michael Hehmann
Autor:
kwe


Anfang der Liste Ende der Liste