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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Haller Willem für Pendler attraktiver machen
Zwischenüberschrift:
Für den Bahnhalt am Rosenplatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Unterstützung für die Errichtung einer Bahnhaltestelle am Rosenplatz signalisierte der Vorsitzende der Grünen-Landtags-fraktion, Stefan Wenzel anlässlich eines Gespräches der Initiative Haller Willem und der Gewerkschaft Transnet. " Die aktuelle Diskussion um den Klimaschutz spricht dafür, auch andere Bahnhöfe wie den in Alfhausen wieder ans Netz zu nehmen", so der Abgeordnete aus Göttingen.

Wenzel sprach sich dafür aus, die Mittelkürzungen des Bundes teilweise durch Umschichtungen im Landeshaushalt zu kompensieren. Eine entsprechende Initiative sei bereits von den Grünen vorgelegt worden. Der Bund, der die massiven Kürzungen zu verantworten habe, dürfe aber nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Ziel müsse es sein, mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu motivieren.

Hierfür seien günstige Tarife und die Taktung der Abfahrtszeiten geeignete Mittel. Berufstätigen könne es durch flexible Abfahrtszeiten erleichtert werden, verstärkt Bus und Bahn zu nutzen. " Ein 30-Minuten-Takt, wie es ihn auf der Haller-Willem-Strecke bereits zwischen Halle und Bielefeld gibt, ist in der Hauptfahrzeit auch auf dem niedersächsischen Abschnitt notwendig", machte Wenzel deutlich. Eine Haltestelle am Osnabrücker Ro-senplatz könne die Attraktivität des Haller Willem noch deutlich erhöhen und vielen Pendlern ein interessantes Angebot machen.

Ein Ausbau zur Stadt- und Regionalbahn nach Karlsruher Vorbild werde Osnabrück als Einkaufsstandort stärken und den Reiz des Nahverkehrs noch mal deutlich erhöhen, so die einhellige Meinung. Es bedürfe aber einer sorgfältigen Prüfung der infrastrukturellen Voraussetzungen, erklärte Wenzel. Erfahrungen aus anderen Städten zeigten, dass ein solches Großprojekt realisiert werden könne, wenn das Konzept stimme und man sich vor Ort gemeinsam dafür stark mache. " Gute Ideen holen sich ihr Geld!", so der Abgeordnete.


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