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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stecker raus, Sparlampe rein
Zwischenüberschrift:
Wie die Tschökes viel Strom sparen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Unsere Beleuchtung war der Hammer", schüttelt Martin Tschöke noch immer völlig entgeistert den Kopf. Im vergangenen September erhielten er und seine Frau Barbara wie jedes Jahr die Stromabrechnung der Stadtwerke. " Da wir im Jahr davor bereits zwei Neonröhren gegen Glühbirnen ausgetauscht hatten, hatten wir mit einer niedrigeren Stromrechnung gerechnet."

Doch stattdessen kamen 500 Kilowattstunden hinzu, so belief sich die Rechnung auf 5000 Kilowattstunden. Zusammen mit dem eineinhalbjährigen Sohn Paul wohnt das Ehepaar in einer Mietwohnung aus den 1960er Jahren. Die erneut erhöhte Rechnung gab den Anstoß, ein Energieberatungsgespräch bei den Stadtwerken zu führen.

Die Tschökes nahmen anschließend ein Strommessgerät mit in die Wohnung, und beim Testen der Geräte fielen sie förmlich aus allen Wolken. Die in der ganzen Wohnung verteilten Halogen-Seil-Systeme zogen massig Strom. " Wir haben jetzt fast alle 15 Halogenspots gegen sechs Energiesparlampen eingetauscht", so Martin Tschöke. Ein Halogenspot hatte 30 Watt, eine Energiesparlampe dagegen nur elf.

Im Wohnzimmer gibt es inzwischen keine Deckenbeleuchtung mehr. Drei Stehlampen mit sparsamen Birnen sorgen für ein wohliges Licht.

Anfangs ist das Energiesparlicht ungewohnt, es dauert länger bis es hell wird. Aber nach einigen Tagen hatten wir uns daran gewöhnt", berichtet der Klärwerkmaschninist.

Auch Elektrogeräte wie Fernseher und DVD.Player stehen inzwischen nicht mehr auf Stand-by-Funktion, sondern die Stecker werden herausgezogen. " Irgendwann sind wir zu richtigen Sparfüchsen mutiert," erinnert sich Barbara Tschöke. Das Wasser in der Wohnung wird per Durchlauferhitzer erwärmt. Um herauszufinden, wie viel Energie dieser benötigt, verzichtete die Familie einen Tag komplett auf Warmwasser. " Jetzt haben wir uns angewöhnt, zum Händewaschen nur noch kaltes Wasser zu benutzen", erzählt Tschöke.

Auch das Computer-Verhalten habe sich geändert. Der PC läuft nun nicht mehr den ganzen Tag, er wird nur noch eingeschaltet, wenn er gebraucht wird.

Mit diesen Veränderungen befindet sich Familie Tschöke auf einem guten Weg. Verbrauchten sie im vergangenen Jahr pro Tag rund 13, 7 Kilowattstunden, sind es jetzt nur noch 8. " Wir gehen inzwischen bewusster mit Licht und Strom um," sagt die junge Mutter. Wenn die Familie uf dem Pfad der Stromspar-Tugend bleibt, haben sie in diesem Jahr rund 2000 Kilowattstunden weniger, umgerechnet fast 240 Euro Ersparnis im Jahr.
Autor:
kwe


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