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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Flanieren statt Schwimmen
Zwischenüberschrift:
Der Haseuferweg: Erster Spatenstich bereits 2008?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
wte OSNABRÜCK.
Wer am Ufer der Hase entlangspazieren möchte, muss wasserfest sein und am besten gut schwimmen können - zumindest zwischen der Neuen Mühle und der Wittekindstraße. Bis zum Fluss reichen die Grundstücke der angrenzenden Häuser. Doch im Rahmen des Projekts " Lebendige Hase" soll der Haseuferweg künftig lückenlos von Voxtrup bis Eversburg zu einem gemütlichen Spaziergang einladen.

Die " Hasepaten" als Vertreter aus Wirtschaft und Politik informierten sich jetzt über die aktuellen Fortschritte und Zukunftsaussichten des Vorhabens: Wie das Platzproblem im Innenstadtbereich am besten zu lösen ist, war Aufgabe eines Architektenwettbewerbs, der Mitte des Jahres ausgeschrieben wurde.

Aus Sicht der Jury kam die beste Lösung vom Architekturbüro Lohau und Carl aus Hannover: Über einen 2, 50 Meter breiten Steg sollen Fußgänger und Fahrradfahrer an der Nordseite der Hase vom ehemaligen Pottgraben-Bad und heutigen Alando bis zum Neumarkt flanieren können. Der Einstieg an der Neuen Mühle erfolgt dabei über Betonstufen, die gleichzeitig zum Sitzen einladen sollen.

" Der nächste Schritt ist es, mit den Anliegern zu verhandeln", so Bau- und Umweltdezernent Wolfgang Griesert. Deren Grundstücksrechte reichen jeweils bis zur Flussmitte, so dass nur ein Baugegner genügen würde, um die Realisierung des Haseuferwegs, wenn schon nicht ganz zu kippen, so doch zumindest um Jahre hinauszuzögern. Nach einer Umfrage der Universität Osnabrück besteht allerdings kein Grund zur Sorge: Zwar gibt es skeptische Stimmen, aber kein Anlieger spricht sich gegen die Baumaßnahme aus. Ein weiterer Lichtblick: Im Haushalt der Stadt ist bereits eine größere Summe für die Erschließung reserviert.

" Aber das Geld wird wohl nicht ausreichen", räumt Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt der Stadt Osnabrück, ein. Über die genaue Summe, die das Vorhaben kosten wird, muss mit den Architekten auch noch verhandelt werden, so dass das kommende Jahr hauptsächlich der weiteren Planung dienen wird.

Ein ungelöstes Problem gibt es zudem im Bereich der denkmalgeschützten Brücke an der Schlagvorder Straße: " Wie der Anschluss zum Haseuferweg dort genau aussehen wird, müssen wir noch schauen", so Griesert. Mit dem ersten Spatenstich rechnen die " Hasepaten" deshalb nicht vor 2008. Die Förderung des Projekts " Lebendige Hase" durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) endet bereits 2007. Wie die Zusammenarbeit danach aussehen wird, ist noch offen. Einig sind sich alle Beteiligten aber, der Hase auch darüber hinaus zu neuem Glanz verhelfen zu wollen.

Bilduntertitel:

Lauschiges Lustwandeln soll in Zukunft am rechten Ufer der Hase möglich sein.

Foto: Jörn Martens
Autor:
wte


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