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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Nach 16 Jahren wieder die guten Seiten der Umwelt
Zwischenüberschrift:
Neue Fassung des Umweltberichts liegt vor - Besonders beliebt bei Schulklassen
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Nach 16 Jahren wieder die guten Seiten der Umwelt

Neue Fassung des Umweltberichts liegt vor - Besonders beliebt bei Schulklassen

jb OSNABRÜCK.
Wie ist es um die Qualität des Osnabrücker Trinkwassers bestellt? Wie hoch ist die Konzentration des Feinstaubs in der Luft? Welche Initiativen kümmern sich um den Naturschutz? Antworten auf diese und andere Fragen gibt der Umweltbericht der Stadt Osnabrück. Jetzt ist eine aktualisierte Fassung erschienen. Nach 16 Jahren Pause hatte die Stadt den Bericht erstmals Anfang des vergangenen Jahres aufgelegt. Jetzt haben die Experten aus dem Fachbereich Umwelt der Stadtverwaltung das mehr als 100 Seiten starke Werk mit Texten, Tabellen und Fotos auf einen neuen Stand gebracht. Es enthält nunmehr Daten und Fakten für das Jahr 2005 und die ersten Monate des Jahres 2006.

Beispiel Trinkwasser: Im Wasserwerk Düstrup wurde im April 2005 eine neue Filtertechnik installiert. Der Umweltbericht dokumentiert, dass der Nitratgehalt seitdem stark gesunken ist. Er liegt nunmehr bei unter 20 Milligramm je Liter. In den Jahren zuvor waren fast doppelt so hohe Werte gemessen worden.

Beispiel Abfallentsorgung: Die Zentraldeponie Piesberg wurde Ende 2005 geschlossen. Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1976 wurden dort 8, 9 Millionen Tonnen Müll mit einem Volumen von 6 Millionen Kubikmetern eingelagert. Jetzt wird die Deponie rekultiviert.

Der Bericht wendet sich an alle Osnabrücker Bürger, die sich über die verschiedenen Aspekte des Umweltschutzes informieren möchten. " Besonders beliebt ist er bei Schülern, die sich im Unterricht mit dem Thema Umwelt auseinander setzen", weiß Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt.

Auch in den nächsten Jahren wird der Bericht regelmäßig aktualisiert, denn Arbeit in Sachen Umwelt gibt es weiterhin reichlich. " Feinstaubbelastung, Gewässer- und Klimaschutz werden Schwerpunkte sein", sagt Umweltdezernent Wolfgang Griesert. Dafür sorgen schon die Vorgaben der Europäischen Union - etwa beim Gewässerschutz.

In einem der nächsten Umweltberichte soll aufgelistet werden, was die Stadt konkret zum ökologischen Schutz der Fließgewässer unternehmen will. So verlangt es die EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Der Umweltbericht ist ab nächster Woche im Internet unter www.osnabrueck.de abrufbar. Gedruckte Fassungen sind für 4, 95 Euro bei der Stadt erhältlich: Telefon 0541/ 323-3173, E-Mail umwelt@ osnabrueck.de
Autor:
jb


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