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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sonnenkraft auf dem Vormarsch
Zwischenüberschrift:
Erweiterte Fotovoltaikanlage beim Museum am Schölerberg eingeweiht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sonnenkraft auf dem Vormarsch

Erweiterte Fotovoltaikanlage beim Museum am Schölerberg eingeweiht

an OSNABRÜCK.
Und sie schien doch: Pünktlich zur Einweihung der erweiterten Fotovoltaikanlage am Museum am Schölerberg strahlte die Sonne mit den Projekt-Verantwortlichen um die Wette, " Wir wollen den Anteil ökologisch erzeugten Stroms in den nächsten Jahren allmählich auf insgesamt zehn Prozent der Osnabrücker Haushalte steigern", wies Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke, zugleich den energiepolitischen Weg in die nähere Zukunft.

Bislang versorgen die Stadtwerke über 4000 Osnabrücker Familien mit regenerativ erzeugter Elektrizität: Neben der Kraft der Sonne, die durch die Solarzellen der Fotovoltaikanlage in elektrische Energie umgewandelt wird, wird der Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft sowie Deponie- und Klärgas gewonnen. " Dies ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt hin zu einem Mehr an erneuerbarer Energie", lobte Professor Dr. Klaus Kuhnke vom Solarenergieverein Osnabrück den Ausbau der Fotovoltaikanlage mit dem Wissen um die Endlichkeit fossiler Energieträger wie Öl oder Gas. Ein weiterer Pluspunkt für den Strom durch Sonnenkraft: Es wird kein potenziell klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) produziert.

Durch den Ausbau der seit 1996 auf dem Museumsdach installierten Fotovoltaikanlage werden jährlich ungefähr 3000 Kilowattstunden Strom produziert, die ins interne Museumsnetz eingespeist werden - genügend für den jährlichen Bedarf eines Drei-Personen-Haushalts. Auch bundesweit gewinnt diese Technik immer mehr Anhänger: Insgesamt zog der Absatz von Solarenergieanlagen in den letzten Jahren kräftig an. " Zwar geht die Tendenz zu größeren Kunden", erläutert Claus Stickann von der Osnabrücker Solartechnikfirma Rainbows End, " aber in der Summe fallen die vielen kleinen Anlagen wie für die Versorgung von Einfamilienhäusern ebenfalls stark ins Gewicht."

Bei der Finanzierung dieser Anlage halfen die derzeit etwa 120 Osnabrücker Ökostromkunden, die freiwillig über den normalen Stromtarif hinaus zwei Cent pro Kilowattstunde mehr überweisen. Diesen bis zum Jahresende gesammelten Ökostromaufschlag verdoppeln die Stadtwerke dann um maximal 25000 Euro, um die Summe in neue ressourcenschonende Anlagen zu investieren. In diesem Fall Grund zur doppelten Freude: Während die Ökostrombefürworter sich über die Erhöhung des regenerativen Energieanteils freuen, ging der Umsetzungsauftrag an ein Osnabrücker Solartechnikunternehmen.

Auf Dächern von Osnabrück wird die Strahlungsenergie der Sonne umweltschonend in Strom verwandelt.

Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
an


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