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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Güterverkehr ist um sechs Prozent gestiegen
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Güterverkehr ist um sechs Prozent gestiegen

Zu " Maut auf den Bundesstraßen umstritten" (Ausgabe vom 7. Dezember).

" Es ist gut, dass die Einführung der Maut auf den Bundesstraßen umstritten ist, und es ist besser, dass Verbände Widerstände aufbauen. Denn oft genug werden Dinge gefordert, über deren Konsequenzen nicht ausreichend nachgedacht wurde. Fakt ist, dass eine Mautpflicht für alle Nutzer gilt, damit auch für die heimische Wirtschaft. Ausnahmen sind nicht vorgesehen und darauf zu vertrauen, dass man im Nachhinein diese Ausnahme schaffen kann, sind blauäugig. Fakt ist weiterhin, dass in absehbarer Zeit die Mautpflicht statt bei zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bei 3, 5 Tonnen beginnen wird. So gibt es die EU vor. Unstrittig ist, dass Maut auf Bundesstraßen den Verkehr auf die Bundesautobahn zurückdrängen soll. Allerdings ist die Nutzung einer Bundesstraße nicht unanständig, man ist auch kein Mautflüchtling, sondern nutzt lediglich bestehende Vorschriften. Konkret für die B 51, aus dem Wittlager Bereich in Richtung Norden ist zu sagen, dass hier auf keinen Fall Mautumfahrung stattfindet. Gleiches gilt für die B 51 von Georgsmarienhütte bis BAB-Auffahrt Nahne. Auch die B 402 von Haselünne nach Fürstenau wird schon als Umfahrstecke verdächtigt. Ebenso unsinnig ist es, die B 475 von Glandorf zur BAB-Auffahrt Natbergen als Mautumfahrstrecke zu bezeichnen. Letztlich sei darauf hingewiesen, dass der Güterverkehr insgesamt im letzten Jahr um etwa sechs Prozent zugenommen hat. Gleichzeitig durften alle Autofahrer auf der A 30 und der A 1 in der Region Osnabrück sich über massive Verkehrsbehinderungen aufgrund zahlreicher Baustellen erfreuen."

Ulrich Hoefner
Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen Bezirksgruppe Osnabrück-Emsland

Schiefe Güntke 5
Osnabrück

RUNTER VON DER AUTOBAHN: Mautpflichtige Bundesstraßen erfordern einen erhöhten Kontrollaufwand. Foto: dpa
Autor:
Ulrich Hoefner


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