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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Willkommen im Möser-Carree
Zwischenüberschrift:
Pistorius gibt dem Neubau der Sparkasse einen Namen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Willkommen im Möser-Carree

Pistorius gibt dem Neubau der Sparkasse einen Namen

hin OSNABRÜCK. Er würde den Namen " Möser-Carrie" für gut und treffend halten, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius gestern Abend den Premierengästen im neuen Gebäude der Sparkasse. Wer würde wagen, dem Oberbürgermeister zu widersprechen?

Sparkassenvorstand Josef Bernhard Hentschel in dieser Sache jedenfalls nicht. Er hatte die Gäste des Eröffnungsfestes noch in der " Eckbebauung" an der Ecke Möserstraße/ Wittekindstraße begrüßt. Am Ende der Feier versprach er, nach einer passenden Möser-Skulptur suchen zu lassen. Es ist ausgemacht: Der Pistorius-Vorschlag, das markante Eckhaus nach Justus Möser zu benennen, wird umgesetzt.

So reibungslos verliefen Planung und Bau des sechsgeschossigen Gebäudes nicht immer. Architekt Heinrich Eistrup ließ durchblicken, dass es " Zielkonflikte" gegeben habe, die " hart, aber ohne nachhaltigen Schaden" ausgetragen worden seien. Der Entwurf des Planungsbüros Rohling pbr war in einem Wettbewerb vor vier Jahren unter 54 Vorschlägen auf Platz 5 gekommen und mehrfach geändert worden. Den Ausschlag gab letztlich die Wirtschaftlichkeit.

3400 Quadratmeter Nutzfläche stehen auf vier Etagen zur Verfügung. Die Büros nutzen die Sparkasse und ein Software-Unternehmen. Im Erdgeschoss hat das Bistro " Culina" seinen Betrieb aufgenommen. Es wird von einer Tochtergesellschaft der Sparkasse betrieben. Sie bewirtschaftet zugleich das Mitarbeiter-Kasino im zweiten Stock über dem Bistro. Auf der anderen Seite des mächtigen Tores wird im Februar eine japanische Sushi-Bar eröffnen. Das Besondere: Die Gäste können sich an einem Förderband mit Speisen bedienen.
Das " Möser-Carrée" ist in den vergangenen zwei Jahren und zwei Monaten an einer Stelle entstanden, die zuvor noch vom Krieg gezeichnet war. Zehn Millionen Euro investierte die Sparkasse. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Burkhard Jasper, sagte, die Sparkasse habe " mutig investiert" zu einem Zeitpunkt, als die Wirtschaft weit entfernt von einem Aufschwung schien. Das Haus sei ein " schöner Blickfang".

Boris Pistorius hält das Projekt für " architektonisch sehr gelungen". Die kulinarischen Angebote hätten das Potenzial, zu einem Anziehungspunkt zu werden. Und dann trieb der OB die Bauherren bei der Namenssuche zur Eile: Bevor der Volksmund das Haus etwa zum " Sushi-Tempel" oder " Tokio-Tower" mache, sollte es besser " Möser-Carree" getauft werden. - Der Applaus sprach für sich.
Autor:
hin


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