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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Katzenhasser schoss mit Luftgewehr
Zwischenüberschrift:
Tier aus Eversburg nicht mit Schrot angeschossen - Besitzerin erstattet Anzeige
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Katzenhasser schoss mit Luftgewehr

Tier aus Eversburg nicht mit Schrot angeschossen - Besitzerin erstattet Anzeige

Eversburg stn
" Wahrscheinlich war es doch ein Luftgewehr, aus dem der Schuss auf die Katze Lili abgefeuert wurde", berichtete Tierarzt Dr. Friedrich Hasse. Eindeutig sei diese Vermutung jedoch bislang nicht nachweisbar.

Am Montagabend wurde Lili, die Katze von Familie Töper aus Eversburg, aus bisher unerklärlichen Gründen von einem Unbekannten durch einen Schuss verletzt. Die graue Katze kam von ihrem Steifzug in der Nachbarschaft mit einer stark blutenden Wunde am Hals zurück. Der Tierarzt bestätigte dies jetzt noch einmal auf Grund des klar erkennbaren Einschusslochs am Hals des verletzten Tieres.

Nach anfänglichen Überlegungen, wonach ein Schrotgewehr die Tatwaffe hätte sein können, ist Dr. Friedrich Hasse aber mittlerweile der Auffassung, dass alles auf ein leichter zugängliches Luftgewehr hindeute: " Es kann kein energiereiches Geschoss gewesen sein", erklärte er. " Also ein Luftgewehr."

Ein Schuss aus einer Kleinkaliberpistole oder einem Schrotgewehr hätten dem Tier wahrscheinlich tödliche Verletzungen zugefügt. Zudem sei ein Schrotgewehr zu laut und zu auffällig für einen Schuss in der Nachbarschaft. Klarheit könnte laut Dr. Hasse aber nur eine Röntgenaufnahme verschaffen, die jedoch sehr kostenaufwändig wäre.

Auch Kreisjägermeister Antonius Albers vermutet, dass der Schuss auf die Katze mit einem Luftgewehr abgegeben wurde. Ein Jäger kommt seiner Meinung nach nicht als Täter infrage. " Jäger würden nur auf wildernde Katzen schießen. Und das nur, wenn diese mehr als 300 Meter von bewohnten Gebieten entfernt sind", erklärte er. Damit präzisierte Albers die Aussage eines anderen Waidgenossen in unserem gestrigen Bericht, die durch ein Missverständnis dem Kreisjägermeister zugeschrieben wurde.

Die Katzen-Besitzerin Michaela Töper hat inzwischen Anzeige gegen unbekannt erstattet.

DIE KATZE LILI wurde angeschossen
Foto: Jörn Martens
Autor:
stn


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