User Online: 1 | Timeout: 21:19Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viele Aliens stehen auch auf unserem Speiseplan
Zwischenüberschrift:
Neue Ausstellung zeigt, wie fremde Arten wirken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Viele Aliens stehen auch auf unserem Speiseplan

Neue Ausstellung zeigt, wie fremde Arten wirken

Osnabrück mlb
Sie müssen äußerst mobil und anpassungsfähig sein und viele Nachkommen zeugen können. Welche Voraussetzungen Neobiota noch erfüllen müssen, um neue Lebensräume in ihren fremden Ländern erobern zu können, zeigt die Ausstellung " Neobiota - Aliens im Vorgarten". Die Ausstellung wurde Samstag im Schölerberg-Museum eröffnet.

" Je flexibler Neobiota sind, umso größer kann ihr Erfolg sein", sagt Norbert Niedernostheide vor der Eröffnung. Der Ausstellungsmacher vom Schölerberg-Museum freut sich: " Es ist ein unerschöpfliches Thema", die von der Bereicherung der heimischen Fauna und Flora bis hin zu ihrer Bedrohung alles biete.

Neobiota sind Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, die durch den Menschen in neue Lebensräume gebracht werden und auf die dortigen Ökosysteme wirken.

Wie das vor sich geht und ob es gut oder schlecht ist, davon handelt die Ausstellung, die sich an die ganze Familie richtet. " Nach dem Besuch soll sich jeder eine Meinung bilden können", erklärt Andrea Hein vom Umweltbildungszentrum des Museums. Deshalb zeigt die Ausstellung, wie einzelne Arten in ihren neuen Lebensräumen wirken.

Die Ausstellung beginnt mit einer Art Einwanderungsbehörde. Hier werden die Einreisebedingungen in den neuen Lebensraum erklärt. Kurze Filmen machen das Thema schmackhaft - wobei auch auf Gummibärchen zurückgegriffen wird.

In einer eigens autgebauten Küche ist zu sehen, welche Neobiota auf unserem Speiseplan stehen: Pflaumen kommen ursprünglich aus Vorder- und Westasien, Kartoffeln aus den Anden und Tomaten aus Venezuela. Aufschluss gibt der Blick in den Kühlschrank, in ein Rezeptbuch und in die Schubladen - in einer von ihnen gibt' s eine lebendige Überraschung.

Die Ausstellung stellt sich aktuellen Fragen, zum Beispiel zur Vogelgrippe, und bindet viele Medien ein: Filme, Fotos, Spiele, Tierpräparate und eine eigene Ausstellungszeitung.

Zu sehen ist die Ausstellung in Osnabrück bis zum 29. Januar 2006. Anschließend geht sie auf Wanderschaft durch Deutschland.

WELCHE NEOBIOTA spielen in unserem Alltag eine Rolle? Andrea Hein zeigt eine Schmetterlingsbaum - Blüte. Foto: Egmont Seiler
Autor:
mlb


Anfang der Liste Ende der Liste