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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Keine Chance für kleine Kicker: Spielfeld muss weg
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Sportplatz am Schledehauser Weg soll bebaut werden // Notizen aus dem Ortsrat Darum-Gretesch-Lüstringen
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Originaltext:
Keine Chance für kleine Kicker: Spielfeld muss weg

Sportplatz am Schledehauser Weg soll bebaut werden

Lüstringen (ack)
Bis 1950 wurde hier Ton abgebaut und in der nahen Ziegelei gebrannt. Anschließend übernahm " König Fußball" das Gelände. Doch die Tage des alten Sportplatzes zwischen Schledehauser Weg und Stadtweg sind jetzt gezählt. Die dringend notwendige Sanierung würde utopische 150000 Euro kosten. Daher soll das Spielfeld Einfamilienhäusern weichen.

Bereits vor einem guten Jahr habe der Ortsrat Darum-Gretesch-Lüstringen seine Zustimmung an Bedingungen geknüpft, unterstrich Ortsbürgermeister Frank Henning (SPD) bei der Sitzung des Ortsrates Darum-Gretesch-Lüstringen am Dienstagabend. Diese will die Verwaltung offenbar auch erfüllen. So soll als Ausgleich für den verlorenen Sportplatz mit einem Teil des Verkaufserlöses die Anlage des SC Lüstringen am Königsfeld aufgewertet werden. Darüber hinaus könnte der Verein zusätzliche Trainingsmöglichkeiten auf der Anlage des TSG 07 Burg Gretesch an der Helmut-Stockmeier-Straße erhalten.

Außerdem würden im gesamten Stadtgebiet die Flächen immer knapper, auf denen sich dem Spielplatzalter bereits entwachsene Kinder und Jugendliche frei bewegen könnten, ohne sofort von lärmempfindlichen Anwohnern verscheucht zu werden. Und um einen solchen Tummelplatz für junge Leute handele es sich bei dem in einer Talmulde gelegenen Sportplatz, mahnte der Ortsrat. " Es kann nicht sein, dass wir alles verbauen und der Jugend keinen Platz mehr lassen", brachte Nikolaus Demann (CDU) die allgemeine Meinung im voll besetzten Saal des Hauses " Arche" in der St.-Marien-Gemeinde auf den Punkt.

Nachdem es der Verwaltung nicht gelungen ist, im Stadtteil eine alternative Fläche für einen Bolzplatz zu finden, soll nun wenigstens ein Teil des Sportplatz-Grundstücks als Freifläche für junge Leute erhalten bleiben. Eberhard Bartsch vom Fachbereich Städtebau stellte den Lokalpolitikern deshalb zwei Bebauungskonzepte vor. Beide sehen eine verdichtete Bebauung mit Einfamilienhäusern vor, die südlich über den Stadtweg an das Verkehrsnetz angeschlossen werden sollen. Während im ersten Vorschlag 18 eingeschossige Häuser vorgesehen sind, begnügt sich die zweite Version aber mit nur 14 Gebäuden und lässt somit Platz für die geforderte Spielfläche. Die soll nach dem Willen des Ortsrates aber nicht wie vorgeschlagen gegenüber dem Kinderspielplatz am Stadtweg liegen, sondern auf der anderen Seite des Baugebiets unterhalb der abschüssigen Böschung am Schledehauser Weg. So könnten die Lüstringer Kinder auch ihre angestammte Rodelbahn behalten.

DER PLATZ zwischen Schledehauser Weg und Stadtweg, hier auf einem Archivfoto. Foto: Parton

Notizen aus dem Ortsrat Darum-Gretesch-Lüstringen

Wegweiser für Kirchen, Klage über störende Basketballer und einen eigenen Ortskern für Lüstringen

Kirchen: Die Kirchen in Darum-Gretesch-Lüstringen sollen mit Wegweisern ausgeschildert werden. Außerdem wünscht sich der Ortsrat in den Eingangshereichen des Stadtteils Hinweistafeln, auf denen die jeweiligen Gottesdienstzeiten vermerkt sind. An der Diskussion beteiligte sich auch der neue Pastor von St. Marien, Heiner Mühlhäuser, der sich dem Ortsrat vorstellte.

Basketball: Das monotone " Tock-Tock" aufprallender Bälle verärgert die Anlieger der Basketballanlage an der Sandforter Straße. An schönen Sommertagen spielen dort jugendliche Korbjäger bis in die späte Nacht, so ihre Klage. Auf Vorschlag von Dieter Tiemann (FDP) soll nun die Polizei darum gebeten werden, für eine Einhaltung der begrenzten Nutzungszeiten zu sorgen.

Zentrum: Lüstringen verfügt über keinen eigenen Ortskern. Diesen Zustand würde der Ortsrat gerne ändern. Eine Delegation will daher Kontakt mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) aufnehmen, die zurzeit im Auftrag der Verwaltung einen Bebauungsplan für das bislang landwirtschaftlich genutzte Areal zwischen Ziegeleistraße und Felsenweg erarbeitet. Ortsratsmitglied Dieter Schwarze (FDP) schlug vor, auch die Fachhochschule anzusprechen: Studenten könnten Vorschläge für die Gestaltung eines zentralen Platzes ausarbeiten.

Verkehrsberuhigung: Für die Belmer Straße hat die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der dortigen Interessengemeinschaft ein Konzept zur Verkehrsberuhigung erstellt. Es umfasst sieben Einzelmaßnahmen, die unter anderem den Bau eines Kreisverkehrs zwischen Nordstraße und Belmer Straße, ein neues Parkkonzept und Geschwindigkeitskontrollen vorsehen.

Waldstraße: Vorerst zurückgestellt hat das Baudezernat die geplante Neugestaltung des Stadtwegs von der Waldstraße bis zur Straße Am Krähenhügel. Zunächst müssen in diesem Bereich Arbeiten am Strom- und Kanalnetz ausgeführt werden.
(ack)
Autor:
ack


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