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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Aus der Reithalle wurde ein moderner Hörsaal
Zwischenüberschrift:
500 Sitzplätze und ein Kraftwerk auf dem Dach
Artikel:
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Originaltext:
Aus der Reithalle wurde ein moderner Hörsaal

500 Sitzplätze und ein Kraftwerk auf dem Dach

Osnabrück (fhv)
Ein altes Haus wird wieder jung: Für 6, 4 Millionen Euro hat das Land Niedersachsen die alte Reithalle der Artilleriekaserne am Westerberg zu einem Hörsaal mit 500 Plätzen umgebaut. Gestern war Einweihung. Und Uni-Präsident Prof. Claus Rollinger war der Stolz anzumerken, als er ans Podium trat. Sein anerkennender Blick ging ins Plenum: " Das ist richtig gut geworden. Und es steht uns auch gut an."

1914 als Reithalle für die bespannte Artillerie gebaut, nach dem Zweiten Weltkrieg von den britischen Truppen zur Werkstatt umgebaut. Dazwischen einmal Sporthalle. Und im Jahr 1946 wurde hier die SPD in Osnabrück wieder gegründet: Die alte Reithalle hat in der Tat eine wechselvolle Geschichte.

Für die Zwecke der Universität ist jetzt nach dem Prinzip " Haus im Haus" in die äußere Hülle eine neue Stahlträgerkonstruktion für die Deckeneinbauten entstanden. Zusätzlich wurden teilbare Sitzreihen für 500 Personen installiert, so dass zwei Lehrveranstaltungen parallel stattfinden können.

Baudenkmal mit modernem Touch

Und der Clou dabei: Auf dem nach Süden geneigten Dach arbeitet jetzt die mit 400 Quadratmeter Kollektorfläche und einer Jahresleistung von 17000 Kilowattstunden größte Photovoltaik-Anlage im Raum Osnabrück auf einem historischen Gebäude.

So hob denn auch Richard Wilhelm Bitter, der als Direktor des Staatlichen Baumanagements Osnabrück den symbolischen Schlüssel für das Bauwerk an die Nutzer überreichte, die " einmalige Identität" des revitalisierten Denkmals hervor: Lehrende und Studierende sollten das Gebäude " als einen Ort empfinden, an den sie sich gern erinnern", war sein Wunsch.

Neben der Freude über das neue Gebäude gab es noch weiteren Grund zu feiern: Vor 15 Jahren entstand der Studiengang Angewandte Systemwissenschaft, aus dem mittlerweile ein eigenes Institut für Umweltsystemforschung geworden ist. Unter den Gratulanten war deshalb auch Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, der neben strukturpolitischen Vorzügen (" die Osnabrücker Hochschulen sind eine wichtige Entwicklungsbasis für die Stadt") auch die angewandte Forschung des Instituts im Bereich der Stadt Osnabrück hervorhob.

Auch Fritz Brickwedde betonte für die Bundesstiftung Umwelt die enge Zusammenarbeit mit dem Institut: Die 2001 bewilligte Stiftungsprofessur sei mittlerweile " medaillenverdächtig" erfolgreich angesichts ihrer Dritt-mittel-Ausstattung.

SYMBOLISCHER SCHLÜSSEL für Bauherr und Nutzer. Institutsleiter Prof. Michael Matthies, Leitender Baudirektor Richard W. Bitter und Uni-Präsident Prof. Claus Rollinger (von links) vor der alten Reithalle am Westerberg. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
fhv


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