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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Nur fünf Prozent der Autofahrer sind zu schnell
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Iburger Straße ohne Busspuren: Radarkontrollen abgeschlossen - Stadtwerke: Busverkehr läuft besser als erwartet
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Nur fünf Prozent der Autofahrer sind zu schnell

Iburger Straße ohne Busspuren: Radarkontrollen abgeschlossen - Stadtwerke: Busverkehr läuft besser als erwartet
Michael Hehmann

Osnabrück (Jan)
Die Befürchtungen von Anwohnern und Fahrgästen scheinen sich nicht zu bestätigen: Auf der Iburger Straße ohne Busspuren wird weder gerast, noch kommt es zu besonderen Verspätungen im Busverkehr. Das sind erste Ergebnisse von Untersuchungen, die Stadt und Stadtwerke in den vergangenen Wochen angestellt haben.

Der städtische Fachbereich Bürger und Ordnung hat zu verschiedenen Tageszeiten und an mehreren Stellen stadtein- und stadtauswärts Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. " Dabei konnte festgestellt werden, dass lediglich fünf Prozent der erfassten Fahrzeuge die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/ h überschritten", heißt es in einer internen Verwaltungsmitteilung von Fachbereichsleiter Rolf Elbracht. Nur in Einzelfällen seien Geschwindigkeiten von über 70 Kilometern pro Stunde registriert worden.

Offiziell wird der Stadtentwicklungsausschuss die Ergebnisse am 20. Januar diskutieren. Ein Sprecher der Stadt bestätigte gestern, dass die Messungen abgeschlossen sind. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, wurden auch die Verkehrsdichte, die Beziehungen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer (Autos, Busse, Radfahrer und Fußgänger) untereinander und die Anzahl der Straßenüberquerungen untersucht. Die genaue Analyse dieser Punkte steht noch aus.

Am 29. Juni hatte der Rat nach erbitterten Diskussionen entschieden, die Vierspurigkeit für den Individualverkehr auf der Iburger Straße probeweise für ein halbes Jahr herzustellen. Wenn es zu Problemen komme, würden vor der endgültigen Entscheidung zunächst für ein weiteres Halbjahr Busspuren eingerichtet. Da sich derzeit keine Probleme abzeichnen, ist offenbar fraglich, ob es zu dieser zweiten Testphase überhaupt kommt.

Und wie sieht es mit dem Busverkehr auf der Iburger Straße ohne Busspuren aus? " Es läuft besser, als wir vermutet haben", sagte auf Nachfrage Harald Schulte von der Abteilung " Planung Bus" bei den Stadtwerken. Nach seinen Angaben kommt es derzeit im Stadtgebiet generell zu Verspätungen, verursacht durch veränderte Ampelschaltungen, Baustellen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Die Iburger Straße bilde hier keine Ausnahme, falle aber auch nicht besonders negativ ins Gewicht, erläuterte der Busexperte. Bedauerlich sei allerdings, dass es nicht mehr die Möglichkeit gebe, auf freien Busspuren Verspätungen abzugleichen.

FAST ALLE HALTEN SICH AN TEMPO 50: In den vergangenen Wochen wurden an der Iburger Straße umfangreiche Untersuchungen durchgeführt.
Foto: Michael Hehmann
Autor:
jan


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