User Online: 1 | Timeout: 13:35Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt: Lärmschutzwand soll nicht dem Auge wehtun
Zwischenüberschrift:
Plädoyer für transparente Schallschutzelemente auf Brücken - Haltestelle am Rosenplatz in Erinnerung gerufen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Stadt: Lärmschutzwand soll nicht dem Auge wehtun

Plädoyer für transparente Schallschutzelemente auf Brücken - Haltestelle am Rosenplatz in Erinnerung gerufen

EINE BRÜCKE, ZWEI VARIANTEN: Die Stadt will keinen massiven Sichtschutz an der Iburger Straße (links). Sie drängt stattdessen auf durchsichtige Elemente.
Fotomontagen: Fachbereich Städtebau

Osnabrück (rll)
Lärmschutz ja, aber bitte mit freundlicher Optik. Auf diese Formel lässt sich die Stellungnahme der Stadt an die Deutsche Bahn AG bringen. Wenn die geplanten Lärmschutzwände kommen, sollen die Brücken mit transparentem Material verkleidet werden.

Die Bahn will im kommenden Jahr Lärmschutzwände entlang der Nord-Süd-Strecke in Osnabrück bauen. Betroffen sind die Stadtteile Wüste, Kalkhügel und Widukindland. Mit Fotomontagen von der Eisenbahnbrücke an der Iburger Straße verdeutlichte Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel kürzlich vor dem Stadtentwicklungsausschuss das Anliegen: Eine massive Wand auf der Brücke werde das Stadtbild nachhaltig beeinträchtigen. Das gleiche gelte für die Bahnüberführungen an der Parkstraße, Sutthauser Straße und Meller Straße. " Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer damit glücklich wird", meinte Denkmalpfleger Bruno Switala. " Grottenhässlich!" bemerkte ein Zwischenrufer empört. Switala sprach sich für durchsichtige Elemente aus, damit der Schallschutz nicht dem Auge wehtut. Die Stadt habe die Bahn gebeten, Materialproben zur Verfügung zu stellen.

Auch bei der Farbgebung der anderen Lärmschutzwände möchte die Stadt ein Wörtchen mitreden. Nach Auskunft von Fachbereichsleiter Franz Schürings muss außerdem geklärt werden, wer für die Unterhaltung der Wände zuständig ist. Die Stadt will diese Verantwortung nicht übernehmen.

In ihrer Stellungnahme an die Bahn erinnert sie zugleich an Überlegungen, für den neuen Haller Willem eine Haltestelle " Rosenplatz" in der Nähe der Iburger Straße einzurichten.

EINE BRÜCKE, ZWEI VARIANTEN: Die Stadt will keinen massiven Sichtschutz an der Iburger Straße (links). Sie drängt stattdessen auf durchsichtige Elemente.
Fotomontagen: Fachbereich Städtebau
Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste