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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Kaffee und Kuchen hoch oben über dem Steinbruch
Zwischenüberschrift:
Angehende Landschaftsentwickler der Fachhochschule machen sich Gedanken über Natur und Erholung am Piesberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kaffee und Kuchen hoch oben über dem Steinbruch

Angehende Landschaftsentwickler der Fachhochschule machen sich Gedanken über Natur und Erholung am Piesberg

Osnabrück hpet
Ein Freilichttheater an einer Felsrippe und ein Café auf einem Hochplateau. Nein, keine neuen Ideen der Buga-Planungskommission, sondern Vorschläge von Studenten der Fachhochschule Haste. Zwei Semester hatten die angehenden Landschaftsentwickler Zeit, sich Gedanken.über Natur und Erholung am Piesberg zu machen. Die Ergebnisse präsentierten sie nun im Museum Industriekultur.

Bewusst habe man nicht das geplante Buga-Gelände, sondern die unmittelbar angrenzenden Flächen betrachtet, sagte Prof. Dr. Dieter Rödel. Man wollte der Stadt nicht in die Quere kommen. Und so nahmen die Siebtsemester drei Flächen nördlich, westlich und südlich von Steinbruch und der Deponie unter die Lupe.

Dieser Begriff ist fast wörtlich zu nehmen, musste die Aufmerksamkeit doch erst einmal auf die bestehende Tier- und Pflanzenwelt gelegt werden. Denn Lebensräume zu schützen und neue zu schaffen waren die wichtigsten Vorgaben. Vögel, Libellen und Lurche wurden gezählt und manch gefährdete Pflanze entdeckt.

Um diese Arten zu erhalten, bevorzugen die Studenten einen Mix aus Naturschutz und Forstwirtschaft. Einheimische Laubmischwälder standen bei allen Planungsgruppen hoch im Kurs. Fichten dagegen weniger. Teiche sollen angelegt, vergrößert, regelmäßig ausgehoben und gereinigt werden.

Aber auch um die menschliche Erholung sorgten sich die Studenten. In allen Gebieten sähen sie am liebsten neue Wanderwege mit informativen Tafeln, die im günstigsten Fall in den bestehenden Rundwanderweg um den Piesberg integriert werden könnten.

Die Highlights der Präsentationen bildeten aber ohne Frage zwei touristische Anziehungspunkte. Westlich des Steinbruchs sollen es sich Piesbergbesucher künftig in einem Café bequem machen können, mit einzigartigem Ausblick über eine Teichlandschaft und Osnabrück zugleich. Nach dem Naturschauspiel geht es dann ins Freilichttheater, das vor einer Felsrippe im Westen des Steinbruchs im Idealfall mehreren hundert Gästen Platz bieten könnte.

Alles nur studentische Spielereien, werden einige sagen. Doch Daniela Barlag vom städtischen Fachbereich Grün und Umwelt nahm die studentischen Planspiele durchaus ernst. Sie hält sogar eine weitere Präsentation beim Lenkungsausschuss der Buga-Planung für möglich.

DAS CAFÉ über den Teichen würde wohl nicht ganz so wie auf dieser Fotomontage aussehen. Aber die grundlegende Idee vom Blick über die Natur wird deutlich.
Autor:
hpet


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