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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Schöner warten auf dem Neumarkt
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Der große Umbau oder nur neue Haltestellen: Entscheidung fällt Ende Juni
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Schöner warten auf dem Neumarkt

Der große Umbau oder nur neue Haltestellen: Entscheidung fällt Ende Juni

Osnabrück hin
Auf dem Neumarkt soll sich bis zur Kommunalwahl noch etwas bewegen: Die CM Immobilienentwicklung GmbH aus Münster muss sich bis Ende Juni entscheiden, ob sie sich auf der Grundlage des Masterplans auf dem Neumarkt engagiert.

Das sagte die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Anette Meyer zu Strohen (CDU), am Donnerstagabend während einer Diskussionsrunde in der Lagerhalle. Falls das Münsteraner Unternehmen von den Neumarkt-Plänen zurücktrete, werde die Ratsmehrheit " umgehend" das Gespräch mit den Stadtwerken über eine Neugestaltung der Bußhaltestellen aufnehmen.

CM-Geschäftsführer Michael Lüke bestätigte gestern, dass die Gespräche mit der Stadt über den Neumarkt auf einem guten Weg seien. Einzelheiten wollte er nicht nennen und verwies auf die Stadtverwaltung. Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, sagte, es werde über ein konkretes Objekt auf der Basis des Masterplans des Berliner Büros Gewers, Kühn und Kühn verhandelt. Vereinbart sei, dass der Münsteraner Projektentwickler sich bis Ende Juni erklären solle.

Masterplaner Georg Gewers hatte vorgeschlagen, auf dem Grünen Brink (heute ein Teil des Busbahnhofs) ein Geschäfts- und Wohnhaus zu errichten. Der Erlös aus dem Verkauf der Fläche soll für die Neugestaltung des Platzes verwendet werden falls der Plan scheitert, werde auf jeden Fall an der Kosmetik gearbeitet, so Meyer zu Strohen. Die Wartehäuschen seien " absolut nicht mehr zeitgemäß".

Zumindest damit stieß die CDU-Ratsfrau auf die Zustimmung der anderen Diskussionsteilnehmer des " Politischen Clubs" in der Lagerhalle. Der Politische Club ist eine monatliche Gesprächsrunde, die der Lokalsender OS-Radio zusammen mit der Lagerhalle veranstaltet. Auf dem Podium saßen am Donnerstagabend neben Meyer zu Strohen (CDU), Ulrich Hus, Fraktionschef der SPD, Sabine Bartnik von den Grünen und Thomas Haarmann (FDP), hinzugewähltes Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses. Das Gespräch moderierte Angelika Schürmann, Leiterin von OS-Radio,

In allen anderen Punkten lagen die Politikerinnen und Politiker weit auseinander. Ulrich Hus warf der schwarzgelben Mehrheit vor, fünf Jahre vertan zu haben. Sabine Bartnik kritisierte, dass der Masterplan zu " nebulös" sei und inzwischen von anderen Entwicklungen wie der L+ T-Erweiterung und dem Tunnelumbau durchkreuzt worden sei. Thomas Haarmann zeigte sich dagegen sicher, dass der Masterplan geeignet ist, " dass sich an dieser wichtigen Stelle etwas bewegt". Auch Meyer zu Strohen setzt auf den Masterplan: " Lassen wir die Münsteraner in Ruhe arbeiten und schauen dann, was machbar ist."

Die 90 - minütige Diskussion wird am Sonntag um 12 Uhr von OS-Radio (Frequenz 104, 8) ausgestrahlt.

NICHT AUF DER HÖHE DER ZEIT sind die Haltestellen auf dem Neumarkt. Falls der Projektentwickler aus Münster sich gegen eine Investition am Neumarkt entscheidet, sollen möglichst bald die Wartehäuschen modernisiert werden. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hin


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