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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verhindern Fledermäuse Lückenschluss?
Zwischenüberschrift:
Möglicherweise neues Schutzgebiet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Verhindern Fledermäuse Lückenschluss?

Möglicherweise neues Schutzgebiet

Osnabrück ra
Werden die Planungen für den Lückenschluss A-33-Nord jetzt erheblich erschwert, oder müssen sie sogar ganz aufgegeben werden? Die Niedersächsische Landesregierung wird schon am Dienstag darüber entscheiden, ob große Bereiche zwischen Engter und Wallenhorst als Schutzgebiet nach der EU Richtlinie Flora-Fauna-Habitat (FFH) gemeldet werden.

Beim Landkreis Osnabrück ist am Donnerstag ein entsprechendes Schreiben des Umweltministeriums aus Hannover eingetroffen, in dem auch auf drohende finanzielle Sanktionen gegen die Bundesrepublik hingewiesen wird, falls bestimmte Schutzgebiete nicht auch für Niedersachsen schleunigst nachgemeldet werden. Neben Flächen zwischen Belm und Bissendorf, in denen die Fledermausart " Großes Mausohr" heimisch ist, finden sich diese Tierart sowie die so genannte Bechsteinfledermaus auch in größeren bewaldeten Bereichen zwischen Bramsche und Wallenhorst - dem Planungsraum für den Lückenschluss. Die betroffenen Kommunen sind noch am Freitag von der Kreisverwaltung informiert und um Stellungnahmen bis zum heutigen Montag gebeten worden. Landrat Manfred Hugo geht nach Angaben des Landkreissprechers Burkhard Riepenhoff nicht davon aus, dass das Kabinett am Dienstag den Bereich zwischen Engter und Wallenhorst als FFH-Schutzgebiet nachmeldet. Falls dies aber doch geschehe, seien die Autobahnpläne nicht zwangsläufig vom Tisch. Möglicherweise könne die Umsetzung aber teurer werden.
Autor:
ra


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