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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In der Erde stöbern
Zwischenüberschrift:
Tag des Bodens: Schülerwettstreit am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sand, Lehm oder Ton? Dass der Boden unter unseren Füßen viele Eigenschaften hat, erfuhren die Schüler beim " Tag des Bodens" am Schölerberg. Foto: Thomas Osterfeld

kwe OSNABRÜCK. Neugierig stehen die Viertklässler der Elisabethschule auf einer Wiese am Schölerberg um einen Maulwurfshügel her um. Sie wollen von dem kleinen Erdbewohner erfahren, ob sein Wurzelfressen schädlich für den Garten ist. Doch Landschaftsarchitektin und Betreuerin Verena Stengel versichert ihnen, dass der Maulwurf diese Information nicht verrät.

" Es geht um das Thema Boden. Und wir können eine Klassenfahrt gewinnen", verrät der neunjährige Giovanni. Mehr wissen weder die beteiligten Schüler noch deren Lehrer. Aufklärung schafft der Leiter des Umweltbildungszentrums des Museums, Norbert Niedernostheide. " Heute ist der Welttag des Bodens", erklärt er den Schülern. Aus diesem Anlass hat das Museum die dritten bis achten Klassen der Osnabrücker, Bissendorfer, Belmer und Wallenhorster Schulen zu einem Wissens- und Geschicklichkeitstest eingeladen.

Inzwischen diskutieren die Schüler schon über die nächste Quizfrage. " Gibt es überall auf der Welt Boden", will Verena Steugel jetzt von ihnen wissen. Tumultartige Szenen, als Noah behauptet, auch unter dem Wasser sei Boden. Seine Mitschüler halten ihn schlicht für verrückt. Einige Minuten später hat er sie von seiner Meinung überzeugt. " Sonst würde doch das Wasser wegfließen."

An der nächsten Station geht es richtig dreckig zur Sache: Fünf Mädchen müssen herausfinden, welche Böden sich in den Eimern befinden. Dazu nehmen sie etwas vom Inhalt in die Hand, befeuchten es mit Wasser und kneten die Masse. Mit etwas Hilfe von Geografin Birgit Münchow einigen sie sich schnell auf die drei Böden: Lehm, Sand und Ton. Insgesamt sieben Stationen muss jede der 25 beteiligten Klassen absolvieren, ehe am Ende feststeht: Die Klasse 4 der Grundschule Bissendorf weiß am meisten über den Boden und erspielt sich den ersten Platz. Ihr Preis ist ein mehrtägiger Klassenausflug nach Langeoog, gestiftet von der Nordwestbahn.

Für den zweiten Platz erhält die Klasse 4 der Overbergschule in Osnabrück 150 Furo für die Klassenkasse. Mit der Rosenplatzschule, der3a und der 3b der Jellinghausschule belegen gleich drei Klassen den dritten Platz. Ihr Preisgeld sind jeweils 50 Euro, die auch in die Klassenkasse fließen.
Autor:
kwe


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