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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weiter Rätselraten über Billig-Buga
Zwischenüberschrift:
Unbekannte Studie - Grüne: Wir waren immer dagegen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin OSNABRÜCK. Eine Bundesgartenschau sei für weniger als 100 Millionen Euro möglich: Als Fritz Brick-wedde (CDU) während der Ratssitzung von einem entsprechenden Gutachten sprach, horchten alle auf. Denn die Studie ist unbekannt.

Brickwedde konnte bislang keine Details über das Gutachten mitteilen, weil er beruflich bis zum Wochenende unterwegs ist. Erst kommende Woche stehe er für Auskünfte bereit, sagte er gestern. Bislang gilt als Jtohtschnur die Machbar-Mksstudie des Büros Heimer und Herbstreit, die Kosten von 175 Millionen angesetzt hatten.

Der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau, Heinz Herker, wies unterdessen Aussagen zurück, der Verband habe die Stadt zur Eile gedrängt. Boris Pistorius hatte im Rat erklärt, der Verband dränge auf einen Vertragsabschluss zur Durchführung der Buga bis spätestens Februar 2007. Der Hintergrund: Ab Vertragsunterzeichnung hätte die Stadt jährlich 150 000 Euro an den Verband zahlen müssen. Bei einem Ausstieg nach Vertragsabschluss wären weitere 200 000 Euro fällig geworden. Herker sagte: " Wir hätten gewartet." Auch ein späterer Abschluss wäre möglich gewesen. Einen Zeitpunkt nannte er nicht.

Grünen-Sprecher Michael Hagedorn legte gestern noch einmal Wert auf die Feststellung, dass die Fraktion der Grünen der Bewerbung nicht zugestimmt hatte. In der Sitzung des Rates im August 2002 im Piesberger Gesellschaftshaus hatte er eindringlich auf die finanziellen Belastungen und Risiken hingewiesen. Auch hatte er gewarnt, sich zu bewerben und gleichzeitig die Option auf einen Ausstieg offen zu halten. Ein späterer Ausstieg würde das Image der Stadt beschädigen.

Der Buga-Freundeskreis kündigte gestern an, am Wochenende mit der Sammlung von Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu beginnen. Das Bürgerbegehren wollen der Präsident der Fachhochschule, Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, und Prof. Dirk Manzke auf den Weg bringen. Ziel sei es, die Entscheidung bis 2008 offen zu halten.
Autor:
hin


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