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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kulturhäuser an der Kippe
Zwischenüberschrift:
Magazin und Pferdestall sind Erweiterungen des Industriemuseums
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Magazingebäude und Pferdestall aus der Luft betrachtet. Nicht im Bild ist das Haseschachtgebäude des Industriemuseums, das aber durch den unterirdischen Hasestollen mit den beiden Häusern verbunden ist. Foto: Michael Hehmann

OSNABRÜCK. Auch der Piesberg hat sein Kulturviertel: Unser heutiges Luftbild aus Pye zeigt nicht nur das Magazingebäude und den Pferdestall des Museums Industriekultur, sondern auch das Piesberger Gesellschaftshaus.

Zwischen Süberweg, der durch die obere Bildhälfte verläuft, und den Bahngleisen des Zechenbahnhofs liegen die zwei Gebäude des Museums. In der Bildmitte ist die Frontseite des Magazingebäudes zu sehen. 1998 wurde es zum 350-jährigen Bestehen des Westfälischen Friedens eröffnet Seitdem sind dort Sonderausstellungen zu sehen. Ursprünglich war das 1893 errichte Gebäude die Waschkaue, in der sich die Bergleute wuschen und umzogen. Nach Schließung der Zeche 1898 wurde dort die Tischlerei der Steinindustrie untergebracht.

Im stumpfen Winkel zum Magazingebäude steht der Pferdestall, den das Museum in den vergangenen zwei Jahren restaurieren ließ. Früher wurde das Gebäude von 1900 - wie der Name sagt - als Pferdestall der Steinindustrie genutzt. Später diente es als Lagerhalle. Das Museum zeigt dort demnächst die Dauerausstellung " Industrialisierung des Handwerks" mit museumspädagogischen Schwerpunkten.

Noch ein Kulturgebäude ist links unten zu sehen: das Piesberger Gesellschaftshaus. Davor steht ein weißes Gebäude mit braunem Dach, in dem die Piesberger Steinindustrie ihren Hauptsitz hat. Rechts liegen die Gleise des Zechenbahnhofs, der an den historischen Zügen der Dampflokfreunde zu erkennen ist.

Mystisch sehen die konzentrischen Kreise in der Ecke links oben aus. Sie sind aber keine Hinweise auf Außerirdische, sondern die Überreste vom " Mai-Fires" vor zwei Jahren zum zehnjährigen Bestehen des Museums Industriekultur. Damals brannten dort Lichter.

Auch dieses Motiv aus unserer Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen OZ in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20x30 cm kostet 12, 50 Euro, ein Abzug im Format 40x60 cm 25 Euro.
Autor:
rei


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