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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Müllabfuhr wird teurer
Zwischenüberschrift:
Gebühren sollen im Januar um 7,5 Prozent steigen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin OSNABRÜCK. Alles wird teurer - auch die Müllabfuhr. Der Abfallwirtschaftsbetrieb schlägt vor, die Gebühren für die Abfuhr und die Straßenreinigung jeweils um 75 Prozent zu erhöhen.

Die Kosten sind gestiegen, die Einnahmen gesunken: Das ist auf eine kurze Formel gebracht der Grund für die erste Gebührenerhöhung seit acht Jahren. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich " nachhaltig verschlechtert", heißt es in der Vorlage des Abfallwirtschaftsbetriebes für die Sitzung des Werksausschusses am kommenden Donnerstag. Der Werksausschuss trifft eine Vorentscheidung, das letzte Wort hat der Stadtrat.

Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt zahlt heute für eine 120-Li-ter-Tonne 185, 76 Euro im Jahr. Ab 2007sollen es 199, 68 Euro sein, also knapp 14 Euro mehr.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb muss auf zwei wichtige Einnahmequellen verzichten: die Deponie auf dem Piesberg, die seit Juni 2005 geschlossen und die Abfuhr der gelben Säcke, die ab Januar das Berliner Unternehmen Alba übernehmen wird. Alba hatte die europaweite Ausschreibung der Abfuhr gewonnen.

In die Höhe geschnellt sind die Kosten, die Einnahmen gesunken: Deshalb will der Abfallwirtschaftsbetrieb die Gebühren um 7, 5 Prozent erhöhen. Foto: Gert Westdörp

Preistreibend wirkt auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer am 1. Januar von 16 auf 19 Prozent. Außerdem stiegen nach Angaben des städtischen Müllentsorgers die Dieselkosten um zwölf Prozent in diesem Jahr.

Osnabrück liegt in der Städterangliste der preiswertesten Müllentsorgung auf Platz acht. Nach der Erhöhung fällt die Stadt auf Rang elf zurück. Der Landkreis Osnabrück, wo zurzeit 218, 88 Euro für eine 120-Liter-Tonne fällig sind, liegt auf Platz 14.

Der Gebühren müssen kostendeckend kalkuliert sein, unterliegen also nicht einer politischen Gestaltungsfreiheit (wie Steuersätze zum Beispiel). Die in den Vorjahren erwirtschafteten Überschüsse von rund 770 000 Euro wurden in die Gebührenkalkulation einbezogen. Weil der Abfallwirtschaftsbetrieb für 2007 trotz der Gebührenerhöhung keinen Gewinn erwartet, warnt er schon mal vor: Auch 2008 werde die Behältergebühr nochmals um 7, 5 Prozent erhöht werden müssen.
Autor:
hin


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