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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Heftige Debatte über Bauen an der Knollstraße
Artikel:
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Originaltext:
hmd OSNABRÜCK. Parkverbote und Überquerungshilfen - das sind zwei der Themen, mit denen sich jetzt das Bürgerforum Dodesheide / Haste / Sonnenhügel auseinander setzte. Für anhaltende Diskussionen sorgte aber allein die Frage nach neuen Baugebieten trotz frei werdender Flächen durch den Abzug der britischen Streitkräfte.

Stein des Anstoßes bleibt dabei vor allem das mögliche Baugebiet an der Knollstraße. Thomas Rolf vom Fachbereich Städtebau stellte die jüngsten Planungen vor, bei denen drei größere Baufelder über eine Ringstraße erschlossen werden könnten. Für Rolf Brinkmann " vollkommen überflüssig". Die demografische Entwicklung und der Eingriff in den " grünen Finger" der Stadt könnten nur eine Konsequenz nach sich ziehen: " Die Planungen müssen sofort aufgegeben werden."

Damit entwickelte sich ein langer Schlagabtausch zwischen mehreren Bürgern und Oberbürgermeister Boris Pis-torius: Zwar würden Wohnungen durch den Abzug der Briten frei, so der OB. Die Stadt müsse aber verschiedene Angebote schaffen und habe hier die Möglichkeit zu einer aktiven Familienförderungspolitik. " Die Leute wenden sich dahin, wo die Rahmenbedingungen gut sind", so die Überzeugung des neuen Stadtoberhauptes im Hinblick auf sinkende Bevölkerungszahlen.

" Wertvolles Biotop"

Deutlich kleiner, aber ebenfalls umstritten sind die Planungen für möglicherweise 17 Baugrundstücke im Bebauungsplan " Sonnenhü-gelu. Die Bürgerinitiative " Rettet den Klostergarten" möchte die Bebauung zwischen Franziskanerkloster und Bramscher Straße verhindern und das " wertvolle Biotop erhalten". Christina Hoffmann: " Es ist Wahnsinn, für 17 Häuser den Baumbestand zu zerstören." Für die Verwaltung handelt es sich um ein " gutes Baugebiet mit super Infrastruktur", so Rolf.

" Nicht kaputtschlagen"

In Absprache mit dem Investor solle der Baumbestand zumindest teilweise in die Planungen einbezogen werden. Am 7. Dezember wird sich der Stadtentwicklungsausschuss und fünf Tage später der Rat mit der öffentlichen Auslegung des Planes befassen.

Klaus Thörner von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und Verbindungsoffizier Chris Lineker informierten über den Abzug der britischen Streitkräfte. Langfristig sei das Ziel, die Wohnungen, die im Bundeseigentum sind, an den Markt zu bringen, sagte Thörner. Gleichwohl wolle die Bundesanstalt " den Wohnungsmarkt in Osnabrück nicht kaputtschlagen".
Autor:
hmd


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