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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lernen am Baikal
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker besuchten Umweltbildungszentren in Burjatien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Umwelt und Tradition gehören in der Baikairegion zusammen. Die untere Reihe zeigt Henrik Peitsch, Wiltrud Betzler-Schellin, Dr. Gerhard Becker und Andrea Hein aus Osnabrück.

Lernen am Baikal

Osnabrücker besuchten Umweltbildungszentren in Burjatien

phi OSNABRÜCK. Unterricht im Gemüsegarten - was für manch einen Osnabrücker Schüler Wunschtraum ist, gehört andernorts fest zum Schulprogramm. Davon konnten sich vier Mitglieder des Arbeitskreises Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 Osnabrück bei einer Reise in die Baikalregion nach Ostsibirien überzeugen.

Die Pädagogen Wiltrud Betzler-Schellin, Dr. Gerhard Becker und Henrik Peitsch sowie die Biologin Andrea Hein reisten für ein Projekt zur interkulturellen Umweltbildung in die russische Republik Burjatien. Dort besuchten die Osnabrücker acht umweltorientierte Schulen und Berufsschulen, um die pädagogischen Konzepte zum Thema Umwelt kennen zu lernen.

Dem Besuch waren Gastaufenthalt in Burjatien und Osnabrück vorausgegangen.

Grundlage aller Besuche ist eine Kooperation zwischen dem Arbeitskreis Umwcltbil-dung der Lokalen Agenda 21 Osnabrück und dem Baikal Informationszentrum GRAN zur interkulturellen Umweltbildung.

Zunächst fiel den Gästen die praktische und regionale Orientierung der Umweltbildung auf: " Während an deutschen Schulen das Thema Umwelt überwiegend theoretisch angesprochen wird, setzen sich die burjatischen Schüler unmittelbarer mit ihrer Umwelt auseinander44, sagt Becker. Beispiele hierfür seien Aufforstungen, die Sanierung einer Heilquelle oder das Anlegen eines Ökolehrpfades, meint der Erziehungswissenschaftler von der Universität Osnabrück und Sprecher des Arbeitskreises Umweltbildung.

Interessant sei zudem die zunehmende kulturelle Orientierung der Schulen, die auch in den traditionellen Trachten zur Geltung komme. Während die Lehrstätten der russisch-orthodox geprägten " Altgläubigen" ihre Zöglinge mittels eines Schulgartens an Naturkunde und Ökologie heranführten, stehen Tiere im Mittelpunkt der schamanistisch-buddhistisch geprägten Schulen. Sowohl auf dem Lehr- als auch auf dem Speiseplan. " Diese systematische Verbindung von ökologischer Bildung und ethnokiilturellen Aspekten war für uns völlig neu", so Becker.

Internet

Unter der Adresse www.baikal-osnabrueck.net präsentiert eine Website künftig einzelne Projekte der interkulturellen Umweltbildung zwischen Osnabrück und Ulan-Ude in deutscher und russischer Sprache.
Autor:
phi


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