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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Traumhafter Blick auf den Piesberg
Zwischenüberschrift:
16 Guckkästen offenbaren Verborgenes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gute Zusammenarbeit: lmke Wedemeyer (links) vom Piesberger Gesellschaftshaus und Prof. Dr. Jutta Wermke von der Universität Osnabrück freuen sich über die Resonanz, die ihr gemeinsames Projekt erfährt. Foto Jöm Martens

Traumhafter Blick auf den Piesberg

16 Guckkästen offenbaren Verborgenes

mgr OSNABRÜCK. " Unser Projekt ist eine kreative Keimzelle", meint Prof. Dr. Jutta Wermke. Vor über einem Jahr begann alles mit einem Seminar an der Universität Osnabrück über Aufsatzerziehung. Aus dem Projektseminar resultierte der Traumpfad am Piesberger Gesellschaftshaus.

Heute ist dieser Traum-pfad der Literaturproduzenten dort kaum noch wegzudenken und hat bereits zu vielen weiteren Aktionen wie zum Beispiel Ausstellungen oder regelmäßigen Lesespaziergängen angeregt.

Der " Traumpfad besteht aus 16 schwarzen Guckkästen, die am Gesellschaftshaus und auf dem Piesberg verteilt und mit individuellen Texten von Schülern und Studenten bestückt sind. " Es geht hier um eine ganz subjektive Wahrnehmung des Berges. Wer einen Blick durch die Guckkästen wagt, hat die Möglichkeit, Verborgenes und Rätselhaftes zu entdecken", erklärt Jutta Wermke begeistert.

Morgen Lesespaziergang

Den Traumpfad entdecken:

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren findet im Rahmen der Osnabrücker Märchentage am morgigen Sonntag ein Lesespaziergang entlang des Traumpfades statt. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden, festes Schuhwerk ist von Vorteil. Der Treffpunkt ist entweder um 10.30 Uhr am Piesberger Gesellschaftshaus oder um 11 Uhr am Grubenweg in Lechtingen.

Weitere Infos unter Telefon 0541/ 1208888

Drei dicke schwarze Ordner, die im Gesellschaftshaus ausliegen, dokumentieren mit Fotos und Texten - Mär-rhrn Rätseln und Gedichten" Die Entwicklung des Traumpfades und damit auch ein Stück weit die Entwicklung des Piesberges und seiner Umgebung.

Auf dem Gelände der Osnabrücker Dampflokfreunde steht Guckkasten Nummer 15. Vor geraumer Zeit richtete dieser noch den Blick auf ein Getriebe einer alten Lok. " Seit jenem Tag hat sie immer den gleichen Traum, den Traum, sich ihre Teile wiederzuholen und sich selber zu benutzen, dann würde sie nie wieder stillstehen", schrieb ein Student aus der Sicht der alten Maschine. Der Wunsch wurde Wirklichkeit. Das ausrangierte Getriebe ist wieder im Einsatz, und schaut man heute durch den Guckkasten, erinnert nur noch ein Foto an das " Leid" dieser Maschine.

Die ersten Texte in den Kästen stammten ausschließlich von Studierenden aus Jutta Wermkes Projektseminar. Seitdem haben sich die Existenz und die Magie des Traumpfades herumgesprochen. Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Schulen, unter anderem aus Syke und Hamm, beteiligten sich an der Gestaltung und ließen sich vom Piesberg inspirieren. Die daraus entstandenen Gedichte sind nun in einigen der Guckkästen zu lesen.

" Wir sind gespannt, zu welchen neuen Ideen der kreative Umgang mit dem Berg weiterhin führt. Vielleicht denken sich irgendwann die Leute: " Das finde ich toll, dazu schreibe ich auch mal was", hofft zumindest Jutta Wermke.
Autor:
mgr


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