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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Wege werden uns überdauern"
Zwischenüberschrift:
Sanierung im Hörner Bruch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Was gut für die Natur ist, ist auch gut für den Menschen. Diese Erkenntnis trifft auf den Neuausbau der Wege im Hörner Bruch zu. Einerseits können die Erholung suchenden Bürger dort besser spazieren; andererseits haben die Mitarbeiter des Forstamts bessere Zufahrten in den Wald, um ihn zu pflegen und zu hegen.

Rund 3000 Tonnen Schotter wurden unter anderem in die 2000 Quadratmeter großen Wege eingebaut. Dadurch sind sie begehbar und befahrbar geworden. Von den tiefen Furchen, die die Trecker im vergangenen Herbst gegraben haben, ist nichts mehr zu sehen. Den Ausschlag zum Ausbau der Wege gab ein so genannter Zweckmäßigkeitsnachweis des Forstamts.

Jogger und Spaziergänger können sich nun über ebene und drei Meter breite Wege freuen. Doch nicht nur sie sind froh über den Ausbau. Auch das Forstamt kann nun richtig im Wald arbeiten. Anders als andere Wälder, die sich in Privatbesitz befinden, ist der Hörner Bruch, der den Evangelischen Stiftungen gehört, nun gut erschlossen. Um Holz ordnungsgemäß abbauen zu können, muss das Forstamt mit schweren Maschinen in den Wald fahren. " Dafür brauchen wir funktionsfähige Wege", erklärte Forstamtsleiter Ludwig Hackenberg. Deswegen sei der Ausbau der Wege, der insgesamt 42 000 Euro gekostet hat, mit 27 000 Euro aus Landes- und Bundesmitteln bezuschusst worden. Die restlichen 15 000 Euro kamen aus der Kasse der Evangelischen Stiftungen. Umgesetzt wurde der Bau von der Firma Diekmann, die Erfahrungen mit dem Waldwegbau hat.

" Der Wald war noch nie in einem so guten Zustand" Wolfgang Klimm, Ex-Ortsbürgermeister. " Die Wege sind solide gebaut und werden uns überdauern", sagte Bezirksförster Frank Berstermann, der ebenso zufrieden war wie die Vertreter der Evangelischen Stiftungen: " Wir wollen hochwertige Qualität bieten, auch für Erholungsuchende", sagte deren Vorsitzender Eckhard Fasold. Nach seiner Auskunft besitzen die Stiftungen etwa 200 Hektar Wald in Osnabrück. Der Hörner Bruch ist 38 Hektar groß. Die Stiftungen, so Fasold, wollen den Wald anders pflegen, als die Stadt es könne: " Die Stadt muss kurzfristig denken wir investieren langfristig.

Sutthausens ehemaliger Ortsbürgermeister Wolfgang Klimm, der als Vertreter der Bürger beim Pressetermin vor Ort war, strahlte mit den anderen Anwesenden um die Wette. Er ist sichtlich glücklich über die Instandsetzung der Waldwege. In der Vergangenheit war dies nicht so, weil, wie Klimm erzählte, die früheren Besitzer " nicht immer gemacht haben, was hätte sein müssen".

Die Evangelischen Stiftungen hätten dagegen kein Flickwerk bestellt. " Der Wald war noch nie in einem so guten Zustand", sagte Klimm und fügte freudestrahlend an: " Und deswegen stehe ich heute mit einem Lächeln hier."

Hereinspaziert: Forstamtsleiter Ludwig Hackenberg, Markus Körte von der Firma Diekmann, Herbert Schwietert, Evangelische Stiftungen, der ehemalige Ortsbürgermeister von Sutthausen, Wolfgang Klimm, Eckhard Fasold, Vorsitzender der Evangelische Stiftungen, und Bezirksförster Frank Berstermann (von links) begutachteten gestern die neu ausgebauten Wege im Hörner Bruch.

Foto Gert Westdörp
Autor:
tw


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