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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Überschrift:
Nach dreieinhalb Stunden gab der Riesenhecht auf
Zwischenüberschrift:
Wenn Jäger sich die Angel schnappen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach dreieinhalb Stunden gab der Riesenhecht auf

Wenn Jäger sich die Angel schnappen

Haste hpet
Eigentlich legen sie sich ja eher mit der Flinte auf die Lauer. Doch ab und an erlegen die Jagdfreunde Lutz Große Hartlage und Heinrich von der Haar ihre Beute auch mal mit der Rute. Am Dienstag ging ihnen nach zähem Kampf ein Riesenhecht ins Netz.

Aus einem Privatteich in der Nähe des Klosters Nette zogen sie das nach Große-Hartlages Vermutung fast 20 Jahre alte " Monster". Eigentlich waren die beiden Hobbyangler auf der Suche nach den rund 200 Forellen, die sie dort im Frühjahr ausgesetzt hatten. " Aber von denen ist nichts mehr übrig", beklagt Große-Hartlage. Der Hecht habe sie wohl alle verspeist. 201 auf einen Streich könnte man also sagen. Und entsprechend schwer war der Vielfraß auch. 13, 6 Kilogramm brachte er auf die Waage.

Doch was ein wahrer Angler ist, dem kommt es auf die Länge an. Und 118 Zentimeter, das ist schon ein Riesenhecht. " Da werden die Profiangler neidisch", feixt Große-Hartlage.

Und in der Tat schwingt ein wenig Wehmut mit in den Worten von Fachmann Rolf Overbeck von der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA). Er selbst habe einen so großen Fisch noch nie gefangen. Und das, obwohl er es seit 1976 regelmäßig versuche. " Ein Meter ist die Schallgrenze", weiß er. Hechte von 80, 90 Zentimetern fänden sich dagegen schon häufiger.

Und sicher auch leichter, denn der Hüne wehrte sich nach Kräften. Erst nach dreieinhalb Stunden Kampf an der Angel zog er den kürzeren. Es siegte die Überlegenheit des Menschen über das Tier, wenn auch nur die zahlenmäßige. Drei gegen einen war dann doch etwas zu viel für ihn.

Drei deshalb, weil die beiden Jäger sich Hilfe von außen holten. Sinnigerweise von einem dritten Jäger, Jolle Igelbrink ist aber gleichzeitig Fischereimeister und so etwas mehr im Thema.
Jetzt hat auch er etwas von der Beute. Lutz Große-Hartlage hat die erste Portion schon vertilgt. " Schmeckt fast wie Schwein", jubiliert er. Der Jäger kann eben doch nicht so ganz vom Fleisch lassen.

TOLLE HECHTE: Lutz Große-Hartlage mit seiner Beute. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
hpet


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