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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Deutlich mehr Andrang beim Ferienpass 2005
Zwischenüberschrift:
Bädernutzung war der Renner - Eine Arbeitsgruppe soll das System fürs nächste Jahr verbessern
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Originaltext:
Deutlich mehr Andrang beim Ferienpass 2005

Bädernutzung war der Renner - Eine Arbeitsgruppe soll das System fürs nächste Jahr verbessern

Osnabrück tw
Die Sommerferien 2005 sind Vergangenheit - Zelt, um Bilanz zu ziehen: Die Zentren erlebten in diesem Jahr einen Rekordansturm. Aber es gab auch viele verärgerte Eltern, die ihre Kinder nicht unterbringen konnten.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 6554 Ferienpässe verkauft oder kostenlos abgegeben. Die Osnabrücker Kinder und Jugendlichen nahmen über 50 000-mal an den Vergünstigungen und Veranstaltungen des Ferienpasses teil. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist dies eine Steigerung von 30 Prozent.

Vor den Ferien hatte niemand mit diesen immensen Zahlen gerechnet. Deswegen sprach der Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familien, Hermann Schwab, zwar von einem großen Erfolg. Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder sagte aber auch: " Dadurch wird verständlich, warum wir am Anfang der Ferien große Probleme bei den Anmeldungen hatten."

Um dem Ansturm im nächsten Jahr begegnen zu können, soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden. Unter anderem ist angedacht, das Anmeldesystem zu modifizieren, zum Beispiel durch den Einsatz eines Call-Centers. Weisleder betonte jedoch, dass der Ferienpass große technische, organisatorische und personelle Probleme aufwirft: " Der Ferienpass ist die aufwändigste Veranstaltung der Stadt. Wer bietet schon 700 Angebote in sechs Wochen an?"

Eine Möglichkeit, um Kindern die Teilnahme an den Angeboten des Ferienpasses zu ermöglichen, liegt aber bei den Eltern selbst. Gerade zum Ende der Ferien melden viele ihre angemeldeten Kinder bei gebuchten Veranstaltungen nicht ab, wenn ihre Ferienplanung anders verläuft, und blockieren dadurch Plätze für Kinder auf der Warteliste. Die Ferienpasszentren und die Mitveranstalter sind da auf den guten Willen der Mütter und Väter angewiesen.

Besonders beliebt war bei den Kindern in diesem Jahr trotz des überwiegend schlechten Wetters die freie Nutzung der Bäder. Auch da gab es Kritik von Eltern, weil sich die Kinder für die Nutzung des Nette- oder des Moskaubads entscheiden mussten. " Wir werden versuchen, fürs nächste Jahr eine unkomplizierte Nutzungsmöglichkeit mit den Stadtwerken zu besprechen", sagte Weisleder. Dann sollen die Kinder sich nicht mehr entscheiden müssen, sondern beide Bäder nutzen, so wie am Ende der Ferien 2005.

DAUMEN HOCH und ab in die Fluten: Das Badevergnügen stand bei den Ferienpasskindern hoch im Kurs. Foto: Steffen Meyer
Autor:
tw


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