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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Ärger ist verraucht: Am Ende sind alle zufrieden
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Jellinghausschule: Eltern waren empört über die Bedingungen während des Umbaus, aber die Schüler arrangierten sich
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Der Ärger ist verraucht: Am Ende sind alle zufrieden

Jellinghausschule: Eltern waren empört über die Bedingungen während des Umbaus, aber die Schüler arrangierten sich

Osnabrück sfe
Heftig waren die Diskussionen, als vor einem Jahr der Umbau der Jellinghausschule anstand. Eltern erwarteten, dass ihre Grundschüler Probleme mit den Berufsschülern bekommen würden. Auch die fristgerechte Fertigstellung des Gebäudes wurde angezweifelt, jetzt sind die renovierten Klassenräume für die Grundschüler fertig. Und das Zusammenleben von Groß und Klein hat gut funktioniert.

Als ihr " Sorgenkind" bezeichnete Cathrin Eßbach, Mitarbeiterin des Fachbereichs Immobilien und Gebäudemanagement, die Jellinghausschule. Und zwar wegen der schlechten Bausubstanz. Umso größer sei nun die Freude zu sehen, dass sich die Grundschule zu einem " kleinen Schmuckstück" entwickelt habe und alle Arbeiten termingerecht und innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens erfüllt wurden.

Im vergangenen Schuljahr war das Gebäude entkernt worden. Heute stehen nur noch die Grundmauern - alles andere ist neu: Dach, Heizung, Fenster, acht Klassenzimmer, Verwaltungs- und Technikbereich und Nebenräume. Notausgänge wurden gelegt, der Boden erhielt eine Wärmedämmung. Vom Ergebnis begeistert waren auch die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses, die vor einer Woche die neue Jellinghausschule besichtigten: Helle, bunte Räume und neue Toiletten - früher eine der Problemzonen der Schule - stachen besonders ins Auge. Auch die Turnhalle wurde bewundert. Dach, Heizung und Umkleideräume waren erneuert worden.

Angesichts der Diskussionen vor einem Jahr sei das um so erfreulicher, betonte Schuldezernent Reinhard Sliwka.

Mit Berufsschülern die Toiletten geteilt

Viele Eltern hatten damals protestiert und ihre Bedenken geäußert. Für ein Jahr mussten die Grundschüler in das Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe umziehen. Über unübersichtliche Räume wurde geklagt, über den fehlenden Pausenraum und vor allem, dass sich die Grundschüler die Toiletten mit den Berufsschülern teilen mussten.

" In erster Linie fühlten wir uns damals aber übergangen", erinnert sich Kerstin Bußmann, zu jener Zeit stellvertretende Elternratsvorsitzende. Kurzfristig waren die Pläne von der Stadt geändert worden - erst zum Ende des Schuljahres wurde der Umzug in das Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe bekannt gegeben.

Grund sei der akute Raumbedarf der Berufsbildenden Schulen gewesen, die die eigentlichen Ausweichräume der Grundschüler bezogen, erklärte Sliwka.

Im Mittelpunkt der öffentlich ausgetragenen Diskussion stand damals besonders das Zusammenleben mit den Berufsschülern. Mit diesen teilten sich die Grundschüler die Toiletten. " Alle Besorgnis hat sich nicht bestätigt", darauf wies Hans-Georg Freund, Fachbereichsleiter für Schule und Sport, hin. Auch die stellvertretende Schulleiterin Anne Goecke sieht das im Grunde so: Trotz kleiner Probleme habe man sich insgesamt ganz gut arrangiert.

HELL UND FARBENFROH: Nach dem Umbau hat die Jellinghausschule ein freundlicheres Ambiente bekommen.Foto: Elvira Parton
Autor:
sfe


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