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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Tag der Umwelt" ist der 5. Juni
 
Im Jahr 90 000 Liter Wasser sparen
 
Sie schickt keine Rechnung
 
Diskussion nicht auf Diesel beschränken
Zwischenüberschrift:
Gib der Umwelt eine Chance
 
Auch weltweit zahlreiche Aktionen
 
Themenschwerpunkte gibt es seit 1978
 
Solarthermie und Photovoltaik intelligent nutzen
 
Zu Sache: Woher stammt der Feinstaub?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Themenschwerpunkte gibt es seit 1978

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz, der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen " Tag der Umwelt" erklärt.

Die Bund-Länder-Umweltminister-Konferenz hat 1976 beschlossen, den " Tag der Umwelt" jährlich auch in der Bundesrepublik Deutschland zu begehen. Alle staatlichen und kommunalen Stellen wurden aufgerufen, diesem Appell zu folgen und Veranstaltungen durchzuführen, die zum umweltbewussten Verhalten in der Bevölkerung motivieren.

1978 hat die 10. Umweltministerkonferenz beschlossen, thematische Schwerpunkte für den " Tag der Umwelt" festzulegen. Inzwischen gibt es Jahr für Jahr ein nationales Motto für diesen Tag: " Nachhaltige Entwicklung - Der Weg in das 21. Jahrhundert" (2000), " Klimaschutz jetzt - Technologien für die Zukunft" (2001), " Nachhaltige Entwicklung - unsere Chance für die Zukunft" (2002), " Nachhaltig konsumieren - 25 Jahre Blauer Engel" (2003) und " Erneuerbare Energien - für Klimaschutz und Arbeitsplätze" (2004) waren die Themen seit dem Jahrtausendwechsel. 2005 heißt das nationale Motto: " Globalisierung ökologisch gerecht gestalten".

Nach Einschätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) wird der" Welt-Umwelttag" (World Environment Day = WED) morgen von mehr als 100 Ländern weltweit begangen. Das Motto lautet 2005: " Green citys - Plan for the Planet!" Die UNEP will mit diesem dramatischen Appell die Aufmerksamkeit lenken auf den bedrohlichen Prozess der zunehmenden Belastung der Meere und der Ozeane mit Schadstoffen.

Im Jahr 90 000 Liter Wasser sparen

Wasser ist Leben, Wasser ist Lebensmittel. Es ist nicht einzusehen, wenn in Deutschland von 130 Litern besten Trinkwassers im Privathaushalt pro Person und Tag allein 35 Liter die Toilette spülen, 16 Liter durch die Waschmaschine fließen, 12 Liter den Garten bewässern und 7 Liter zum Putzen dienen. " Warum Hauswasser nicht zwei Mal verwenden?", fragte sich ein Badausstatter. Seine Hauswasser-Recyclinganlage reinigt auf rein mechanisch-biologischem Weg ohne chemische Zusätze, vollautomatisch und wartungsfrei Dusch- und Badewasser im Haus. In konstanter Qualität bereitet das System nach einem mehrfach patentierten Verfahren das Hauswasser in vier Phasen so auf, dass es als hygienisch sauberes Klarwasser den EU-Richtlinien für saubere Badegewässer entspricht.

Foto: bbs/ Pe/ Hansgrohe

Energielieferant Sonne

Sie schickt keine Rechnung

Solarthermie und Photovoltaik intelligent nutzen

Mehrere hunderttausend Hausbesitzer in Deutschland nutzen bereits die natürliche Kraft der Sonne.

In Kombination mit anderen Energiequellen ist Sonnenenergie eine ökologisch und ökonomisch reizvolle Alternative. Sie kann auf zwei verschiedene Arten genutzt werden: Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenstrahlen in elektrische Energie um, die in der Regel gegen eine Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Eine solarthermische Anlage gewinnt aus der Sonneneinstrahlung Wärmeenergie zur Warmwasserbereitung. Solarthermische Anlagen reduzieren die Heizenergiekosten und machen Hausbesitzer unabhängiger von der Entwicklung der Energiepreise - denn die Sonne schickt keine Rechnung. Um Solarenergie nutzen zu können, muss nicht immer eitel Sonnenschein herrschen. Auch bei bewölktem Himmel und im Winter liefert die Sonne einen Großteil der täglich benötigten Heizenergie: Im Jahresdurchschnitt deckt eine solarthermische Anlage rund 50 bis 70 Prozent des Warmwasserbedarfs ab.

Wer die Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung nutzen möchte, kann einen Förderzuschuss beantragen: 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. (akz)

Zur Sache: Woher stammt der Feinstaub?

Diskussion nicht auf Diesel beschränken

Die Belastung der Bürger durch Feinstaub ist derzeit das dominierende Umweltthema. Die ASUE (Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.) weist darauf hin, dass Verbrennungsprozesse etwa in Kraftwerken oder Heizungsanlagen, fast genauso viele der gefährlichen kleinen Partikel produzieren wie der Straßenverkehr. Nach Ansicht der ASUE könnten die hohen Staubemissionen von Verbrennungsprozessen durch emissionsarme Energieträger signifikant gesenkt werden. Steinkohlen-Briketts emittieren bei der Bereitstellung einer Kilowattstunde Nutzwärme nämlich 1, 25 Gramm Staub, gefolgt von Braunkohlenbriketts, die je nach Herkunft 0, 63 Gramm bzw. 0, 50 Gramm Staub freisetzen. Die besten Werte weisen Brennwertheizungen aus: Heizöl (rund 0, 03 Gramm Staub pro kWh Nutzwärme) setzt allerdings immer noch die dreifache Menge an Staubpartikeln im Vergleich zu Erdgas mit 0, 01 Gramm frei. (np)
Autor:
akz, np


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