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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Den Rasern zur Mahnung
Zwischenüberschrift:
Warum die Ortschaft plötzlich endet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die geschlossene Ortschaft endet, damit ein Tempo-50-Schild aufgestellt werden darf. So einfach ist das. Foto: Hehmann

Warum Tempo 50, warum endet die geschlossene Ortschaft auf dem Haster Weg so plötzlich? Unser gestriger Bericht über eine gut getarnte Radarfalle an dieser Stelle hat für Gesprächsstoff gesorgt.

Unser Leser Georg Klippel aus Osnabrück wusste sofort, was es mit der ungewöhnlichen Beschilderung auf dem Haster Weg auf sich hat: Vor fast genau fünf Jahren habe die Stadt diesen Kunstgriff gewählt, um die Autofahrer an Tempo 50 zu erinnern. Ein Blick ins Zeitungsarchiv bestätigt: Im September 2001 ließ das Ordnungsamt die Ortseingangs- und Ortsaus-gangsschildcr aufstellen. Sie markieren nicht die Stadtgrenzen, sondern erfüllen eine verkehrsrechtliche Funktion. Denn innerhalb geschlossener Ortschaften darf eine Kommune keine zusätzlichen Tempo-50-Schilder aufstellen. Als die Verkehrswächter 2001 feststellen mussten, dass viele Autofahrer auf dem Haster Weg aufs Gaspedal drückten, hoben sie die geschlossene Ortschaft zwischen Knollstraße und Bahnübergang auf und schufen sich so den Spielraum, Tempo-50-Schilder aufzustellen. Georg Klippel kritisiert das nicht, würde sich aber " ähnlichen Einfallsreichtum" wünschen, wenn es um die Eindämmung der Raserei vor seiner Haustür auf dem Kurt-Schumacher-Damm geht.

Die Diskussion über den Haster Weg hatte Hans-Otto Rehberg angestoßen. Er enttarnte eine Radarfalle im Gebüsch und warf der Stadt " Wegelagerei" vor. Der Haster Weg sei kein Gefahrenpunkt, eine Radarkontrolle daher überflüssig. Außerdem wäre Tempo 70 ausreichend.
Autor:
hin


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