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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
RWE muss Gutachten
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch zur Freileitung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die RWE muss Ihr Gutachten Über den Neubau einer 110-kV-Hochspannungsleitung auf der Strecke Power Weg-Baumstraße-Hunteburger Weg überprüfen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer eines runden Tisches, an dem Gegner und Befürworter einer Freileitung Argumente austauschten.

Bereits im Sommer hatte die RWK ein Gutachten vorgelegt, in dem sie zu dem Ergebnis kommt, dass eine Erdleitung mehr als dreimal so teuer ist wie eine Freileitung. An dem Ergebnis hegte die Bürgerinitiative Hochspannung, die sich seit langem für eine Erdverkabelung auf der Strecke einsetzt, Zweifel und ließ das Gutachten von zwei Experten überprüfen.

Mit einem Teilerfolg. Denn die RWE muss nun ihr Gutachten auf eigene Kosten überprüfen. So habe es die Planfeststellungsbehörde in Oldenburg gefordert, berichtet Helmut Körte, Sprecher der Bürgerinitiative Hochspannung. Denn die Ergebnisse des Stromkonzerns seien so nicht haltbar.

Der Stromkonzern muss nun untersuchen, ob statt eines dreisystemischen auch ein zweisystemisches und damit günstigeres Erdkabel reichen würde. Außerdem wird das Tiefbauunternehmen SAG gemeinsam mit städtischen Mitarbeitern eine neue Kostenübersicht für ein Erdkabel erstellen. Deren Ergebnisse muss der Konzern in seinem Gutachten übernehmen und dieses in überarbeiteter Form an alle Parteien weiterleiten.

Doch auch die Bürgerinitiative muss Kompromisse eingehen. Die Alternativtrasse für eine Erdverkabclung, die sie selbst vorgestellt hat, kann so nicht übernommen werden. " Leider nicht", bedauert Helmut Körte diese Entscheidung. Denn die Prämisse, das Erdkabel möglichst unter Äckern und Wiesen zu legen, um die Kosten niedrig zu halten, lässt sich nicht überall umsetzen. So kann es keine Erdverkabelung nördlich der Bahnschienen im Widukindland geben. Andernorts stehen Naturschutzinteressen der lYasse entgegen.

Ein möglicher Kompromiss wäre eine Teilvcrkabe-lung. Dem würde die Initiative aber nur zustimmen, wenn in der Nähe von Wohnorten Erdkabel gelegt würden. Helmut Körte ist überzeugt, dass eine Erdverkabelung günstiger als eine Freileitung sein kann, wenn eine möglichst kostengünstige Strecke gewählt wird.

Die Kosten könnten am Ende entscheidend sein, wenn die Planfeststellungsbehörde entscheidet, welche Verkabelung sie genehmigt. Eine endgültige Entscheidung wird die Behörde al? er wohl nicht mehr in diesem Jahr treffen.
Autor:
rei


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