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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Moderner Bau am Marktplatz
Zwischenüberschrift:
Am Markt ist heute die Stadtbibliothek untergebracht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Auf dem Foto aus dem Jahr 1950 gleitet der Blick vom Standort zwischen der Marienkirche und der Stadtwaage aus am Rathaus vorbei zu Trümmern, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hat. Hinter ihnen ist die Krahnstraße zu sehen. Auf der aktuellen Aufnahme ist das nicht mehr möglich. Der Blick endet an dem Gebäude, in dem sich heute die Stadtbibliothek befindet.

Eröffnet wurde das Gebäude im Mai 1961. In den drei Geschossen die sich entlang dem Marktplatz und der Krahnstraße erstreckten, hatten sechs Läden und die Finanzverwaltung / Stadtkasse der Stadt Platz gefunden, berichtete das " Osnabrücker Tageblatt" damals.

Zeitreise

Mit dem Bau wurde der Wiederaufbau des Marktplatzes abgeschlossen, der durch den Krieg stark zerstört war. " Es ist ein modernes Haus, das in den Rahmen des Marktbildes eingefügt wurde", hieß es damals in der Zeitung.

Die moderne Architektur fand allerdings nicht bei allen Osnabrückern Anklang: Einige waren schockiert über die Nähe des neuen Gebäudes zu den alten Baustilen, die auf dem Platz vorherrschten. Andere empfanden gerade die Verbindung von neuem und altem Baustil passend und interessant.

Im Jahr 1950, als diese Aufnahme entstand, lagen Teile des Marktplatzes noch in Trümmern. Foto: Horst Heinemann

Modern und umstritten: 1961 wurde das Gebäude, das den Platz zur Krahnstraße begrenzt, eingeweiht. Foto: M. Hehmann

Von den Planern war gedacht, das Gebäude " der Gesamtgestaltung des Raumgefüges formgerecht anzugliedern". Zwischen den einzelnen Bauten des Platzes sollte eine optische Beziehung hergestellt werden.

Der Innenhof des klar strukturierten Gebäudes, der sich hinter den Pfählen öffnet, wurden zunächst mit Rollrasen ausgelegt. Später wurde das Grün dann durch Steine ersetzt.

Im Januar 1996 zog die Stadtbibliothek in das Gebäude Am Markt 1 ein, die vorher nur einen Steinwurf entfernt unter der Hausnummer 6-7 zu finden war. Dort wiederum fand später das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum Raum. Die Stadtkasse zog vom Markt in das Stadthaus um, das im ehemaligen Krankenhaus am Natruper-Tor-Wall 2 eingerichtet wurde.

Im ersten Stock des neuen Domizils haben Nutzer der Bibliothek seither einen " guten Überblick über einige Altstadtsehenswürdigkeiten", hieß es in der Neuen OZ.
Autor:
Marie-Luise Braun


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