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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Da rattert die Säge und fliegen die Späne
Zwischenüberschrift:
Beim Mühlentag in der Nackten Mühle konnten Kinder einmal so richtig staunen und toben
Artikel:
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Originaltext:
Da rattert die Säge und fliegen die Späne

Beim Mühlentag in der Nackten Mühle konnten Kinder einmal so richtig staunen und toben

Haste (nina)
Es riecht staubig - nach Holzspänen. Der Geruch von frisch geschnittenem Holz dringt scharf in die Nase. Unaufhörlich rattert die Säge in der Nackten Mühle in Haste vor den Kindern hin und her. Gebannt schauen sie auf die Säge, die die dicke Eiche scheinbar mühelos zerteilt. Nicht nur die Säge war beim Mühlentag am Östringer Weg in Aktion: Auch Stockbrot backen, die Wasserbaustelle und der Kletterberg aus Strohballen brachten die Kinder beim Mühlentag auf Trab.

Schon seit Jahren veranstaltet der Verein für Jugendhilfe den Mühlentag am Pfingstmontag - so auch an diesem Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag. " Hier können wir den Kindern ganz simpel Technik und Kraftübertragung veranschaulichen", sagt Urthe Böhmert, Vorsitzende des Vereins. Die Säge an der Nackten Mühle stammt aus dem 20. Jahrhundert und arbeitet mit dem Wasser der benachbarten Nette. " Die Turbine saugt das Wasser an und gibt es an das Schaufelrad weiter. Das Wasser treibt dann das Sägegatter an", erklärt Böhmert.

Mit dem Küchensieb auf Larvenfang

Wem die Säge mit all ihrem Staub und dem eintönigen Rattern zu langweilig wurde, konnte stattdessen in der Nette keschern.
Mit silbernen Küchensieben und gelben Gummistiefeln stehen die Kinder in der Nette und sieben den Sand am Boden durch, auf der Suche nach Larven und Schnecken.

" Es gibt für die Kinder heute immer weniger Bewegungsräume", sagt Urthe Böhmert. " Deshalb können die Kinder bei uns in der Matschecke mal so richtig schmieren oder an der Wasserbaustelle mit Wasser experimentieren."

Es riecht nach angebranntem Teig

" Riech mal", sagt die Fünfjährige Fiona und hält ihrer Mutter ein Stück Stockbrot unter die Nase. Es dampft noch, von der Feuerstelle zieht der Geruch von Kohle und angebranntem Teig herüber.

Über 2000 Besucher zählte der Verein für Jugendhilfe. " Auch wenn so viele kommen, ist diese Veranstaltung so nicht zu finanzieren", sagt Urthe Böhmert. Wie viel der Tag den Verein kostet, mag sie nicht sagen. Trotzdem: Die Ausgaben kommen nicht wieder herein. " Die Finanzierung des Mühlentages ist nach wie vor ein großes Problem", sagt die Vorsitzende.

DA STAUNEN DIE BESUCHER NICHT SCHLECHT: Fast mühelos zerteilt die Säge in der Nackten Mühle diese dicke Eiche. Foto: Gert Westdörp
Autor:
nina


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