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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schaukel und Wippe für den grauen Schulhof
Zwischenüberschrift:
Kinder der Möser-Realschule am Westerberg und der Altstädter Schule entwickeln Modelle
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schaukel und Wippe für den grauen Schulhof

Kinder der Möser-Realschule am Westerberg und der Altstädter Schule entwickeln Modelle

Weststadt (rei)
" Unser Schulhof ist zu klein", ruft eine Schülerin. Sie und ihre Mitschüler sitzen vor einem selbst entworfenen Modell, auf dem es nur so wimmelt vor Ideen für einen Schulhof. Und dieser Entwurf ist nur einer von vieren, die 40 Mädchen und Jungen der Möser-Realschule am Westerberg und der Altstädter Schule in einer Zukunftswerkstatt gebastelt haben.

" Da müssen wir etwas tun", haben sich die Mütter und Väter im Elternrat der Schulen gedacht. Denn derzeit ist der Schulhof an der Lotter Straße grau: Der Boden ist geteert, es gibt nur ein Fußballtor, und die Basketballkörbe, finden die Schüler, hängen an der falschen Stelle. Sonja Köhne gehört zum Elternrat der Altstädter Schule. Sie hat mit einigen anderen Eltern ein Beteiligungsprojekt auf die Beine gestellt. Dafür haben Grund- und Realschüler je 20 Mädchen und Jungen aus ihren Klassen gewählt, die an zwei Nachmittagen Ideen für einen schönen und schülergerechten Schulhof entwickelten.

" Die Kinder haben viele Ideen, an die wir als Erwachsene nicht denken", sagt Projektleiterin Sonja Köhne. Das fängt mit zwei Fußballtoren auf grünem Rasen und richtig aufgehängten Basketballkörben an. Dazu kommen Wippen, Schaukeln, Sitzecken, viel Grün, Pavillons für Regentage, auf den Boden aufgemalte Schachbretter und eine Seilbahn. Alle Fantasien werden ausgelebt.

" Das wollen wir auf unserem Schulhof haben" steht auf den Tafeln in allen vier Klassenräumen, in denen die kreativen Köpfe einen Nachmittag lang geraucht haben. Darunter hängen Zettel mit den Ideen, die die Kinder und Jugendlichen vor ihrem praktischen Einsat als Modellbauer entwickelt haben. Tischtennisplatten findet der Achtklässler Mario besonders wichtig, Bänke wünscht sich die gleichaltrige Katharina. Auch Dario aus der ersten und Leon aus der dritten Klasse haben eifrig mitgebastelt.

Die jungen Projektplaner werden ihre Ideen den Mitschülern zeigen. Die wiederum dürfen für die Modelle Punkte verteilen und eigene Wünsche einbringen. Nächste Woche werden die Modelle Vertretern der Stadt und möglichen Sponsoren präsentiert. Die Realschüler haben dafür außerdem eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet. Denn wenn sich professionelle Architekten an die Arbeit machen, sollen sie die Ideen der Schüler einbeziehen. " Wir wollen noch vor den Sommerferien die ersten kleineren Ideen in Angriff nehmen", sagt Sonja Köhne. Denn schließlich sollen die Schüler nicht jahrelang auf ihren neuen Schulhofwarten müssen.

ALLES, WAS DAS SCHÜLERHERZ BEGEHRT: So könnte der neue Schulhof nach Meinung der jungen Projektplaner Mario (v. L), Dario, Leon und Katharina aussehen. Sie wünschen sich viel Grün und Pavillons für Regentage. Foto: Elvira Parton
Autor:
rei


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