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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Umleitungsschilder: Wie ein Streich aus Schilda
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Komplikationen in der Wüste: Autofahrer sollten besser nicht der ausgeschilderten Ausweichstrecke folgen
Artikel:
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Originaltext:
Umleitungsschilder: Wie ein Streich aus Schilda

Komplikationen in der Wüste: Autofahrer sollten besser nicht der ausgeschilderten Ausweichstrecke folgen

Wüste (hpet)
Nicht nur Automobilclubs fordern: Rodet den Schilderwald. Da erntet die Osnabrücker Verwaltung sicher viel Beifall für die Praxis, in Wohngebieten auf gelbe Umleitungsschilder zu verzichten. In der Wüste kommt es allerdings zu Komplikationen.

Die Ausgangssituation: Ein Autofahrer bewegt sich auf der Parkstraße Richtung Martinistraße. An der Baustelle Ecke Laischaftsstraße kann er wählen, ob er nach links oder rechts ausweicht. Umleitung Fehlanzeige. " Das machen wir in Wohngebieten mit Absicht so", erklärt der Fachdienstleiter Straßenbau Jürgen Schmidt. " Wenn wir eine von mehreren Strecken ausschildern, dann beschweren sich die Anwohner dort, warum wir nicht eine andere Straße nehmen."

Doch nur hundert Meter weiter blinkt der gelbe Schriftzug " Umleitung" vor der ebenfalls gesperrten Durchfahrt zum Moskaubad und weist nach rechts in die Kiwittstraße. " Die haben wir da nicht angeordnet", sagt Schmidt. Das müsse die Baufirma veranlasst haben ohne Wissen der Stadt. Die ist in solchen Fällen aber zwingend vorher zu informieren.

Auch in diesem Fall wäre das sinnvoller gewesen, hätte so doch wahrscheinlich die totale Konfusion an der Ecke Kiwit- / Rehmstraße vermieden werden können. Denn dort, wo es nach normalem Ermessen nach links gehen müsste, sieht der arglose Autofahrer kein weiteres Schild und fährt vollkommen falsch - geradeaus.

Noch " besser" kommt es für Fahrzeuge, die den umgekehrten Weg beschreiten: Wer aus der hinteren Wüste kommt und an der Baustelle Moskaubad vorbei möchte, den leitet ein Umleitungsschild an besagter Ecke Rehm- / Kiwittstraße nicht etwa nach rechts, sondern nach links. Ein Schildbürgerstreich. Noch heute, so Schmidt, werden Mitarbeiter der Stadt die Situation prüfen und entscheiden, ob die Schilder überhaupt benötigt werden. Denn auch hier gelte die Regel: Im Zweifel ohne ausgeschilderte Umleitungen.

UMLEITUNG NACH NIRGENDWO: Wer sich auf die Schilder verlässt, kommt nicht da an, wo er hin will.
Foto: Klaus Lindemann
Autor:
hpet


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