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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Privater Strom von städtischen Dächern
Zwischenüberschrift:
Auf der Rosenplatzschule funktioniert es schon: Mit dem Solarkataster wurde der Weg frei gemacht
Artikel:
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Originaltext:
Privater Strom von städtischen Dächern

Auf der Rosenplatzschule funktioniert es schon: Mit dem Solarkataster wurde der Weg frei gemacht

Osnabrück (hpet)
Bisher stehen Solarstromanlagen gegenüber den anderen erneuerbaren Energien wie Wasser- und Windkraft buchstäblich Im Schatten. Damit die Sonnenkollektoren etwas mehr ins Rampen- und schlussendlich auch ins Sonnenlicht rücken, hat die Stadt das Solardachkataster entworfen. Auf dem Dach der Rosenplatzschule schimmert jetzt der erste Erfolg.

Bei schönem Wetter über Osnabrück freuen sich die Mitglieder der Wind Energie Osnabrück (WEO) in Zukunft doppelt. Außer der Sonne lacht dann nämlich auch das Konto. Denn die private Betreibergesellschaft hat eine 220 Quadratmeter große so genannte Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Rosenplatzschule entstehen lassen. 22000 Kilowattstunden Strom soll sie im Jahr produzieren und damit 60 Haushalte versorgen.

Die Kosten für Aufbau und Betrieb musste die GmbH komplett selbst tragen, im Gegenzug erhält sie den vollen Ertrag. Grundlage für die Möglichkeit privater Investoren, ausgesuchte städtische Dächer für einträgliche Geschäfte zu nutzen, ist das Solardachkataster.

In ihm sind 40 Flächen vermerkt, auf denen Geldgeber Solarzellen installieren und anschließend - zeitlich begrenzt - kostenfrei nutzen können.

Die Rosenplatzschule sei nur der erste von drei Standorten, an denen noch in diesem Jahr Kollektoren " auf Dach und Fach" sein werden, sagt Fachbereichsleiter Grün und Umwelt, Detlef Gerdts. Als größtes Projekt gilt derzeit die Anlage auf dem Schulzentrum Sebastopol, die in etwa die dreifache Menge an Strom erzeugen soll.

Bei der Feier zum Netzgang nannte Prof. Dr. Klaus Kuhnke, Sprecher des Arbeitskreises Energie, Bauen und Wohnen der lokalen Agenda 21, das Solardachkataster eine " Erfolgsgeschichte lokaler Energiepolitik". Als Durchbruch für die Solarenergie in Osnabrück bezeichnete er wie auch Gerdts den zwischen Stadt und Investoren ausgehandelten Nutzungsvertrag. Für Stadt und Investoren sei das Risiko damit kalkulierbar.

1500 KILOWATTSTUNDEN Strom haben die Solarmodule schon gesammelt, erklärt WEO-Mitarbeiter André Gehrke (Zweiter von links) Klaus Kuhnke, OB Fip, WEO-Geschäftsführerin Irene Schnieder und Schulleiterin Maria Goldschmidt.
Foto: Elvira Parton
Autor:
hpet


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