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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Fünf Rosskastanien für den Hasepark-Hügel
Zwischenüberschrift:
Zum "Tag des Baumes'' wurde in Osnabrück gepflanzt
Artikel:
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Originaltext:
Fünf Rosskastanien für den Hasepark-Hügel

Zum " Tag des Baumes'' wurde in Osnabrück gepflanzt

Osnabrück (dh)
Gestern wurde bundesweit der " Tag des Baumes'' gefeiert. In Osnabrück pflanzte die Stadt daher einige Rosskastanien im Hasepark. " In der Hoffnung, dass alles in Frieden gedeiht und wächst", sagte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip.

Der Tag des Baumes wurde erstmals am 25. April 1952 veranstaltet. Dabei pflanzte der erste Bundespräsident Theodor Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn. War dieser Ehrentag des Baumes noch von der Nachkriegssituation geprägt - er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder durch die so genannten Reparationshiebe der Alliierten -, so stehe der Tag heutzutage im Zeichen des Umweltschutzes, so Fip. Die Wahl zum Baum des Jahres fand zum ersten Mal 1989 statt. Der Vorsitzende des Umweltschutzvereins Wahlstedt in Schleswig-Holstein, Dr. Silvius Wodarz, hatte im Namen des Vereins die Stieleiche zum Baum des Jahres ausgerufen. Seitdem hat sich der Ehrentag immer mehr in Deutschland etabliert und wird am Tag des Baumes gefeiert.

In diesem Jahr ist die Rosskastanie der Baum des Jahres. Sie gehört zu den beliebtesten Stadt-, Park- und Alleebaumarten in Deutschland. Gerade im Sommer sind sie in vielen Biergärten kaum wegzudenken, wie ein Mitarbeiter der Stadt gestern kurz vor der Pflanzaktion feststellte.

Nun zieren neun etwa acht Jahre alte Rosskastanien den Hügel des Haseparks neben der Multifunktionsanlage an der Buerschen Straße. Der symbolträchtige Akt der Pflanzung artete für die Beteiligten in harte Arbeit aus: So bedeckten sie über die obligatorischen Schaufelhiebe hinaus das Wurzelwerk der Kastanien vollends mit Erde.

Auch ein Zeichen für die Notwendigkeit von Pflanzen in der Stadt, denn Bäume und Wälder gewinnen immer mehr an Bedeutung in bewohntem Gebiet.

SIE GRIFFEN ZUR SCHAUFEL: Ratsherr Björn Meyer, Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Grün und Umwelt, Horst Reiner, Vorsitzender des Bürgervereins Schinkel von 1912, und Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip (von links). Foto: Gert Westdörp
Autor:
dh


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