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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Lokführer müssen mit allem rechnen
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Der Haller Willem ist noch nicht in den Köpfen der Streckenanwohner angekommen
Artikel:
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Originaltext:
Die Lokführer müssen mit allem rechnen

Der Haller Willem ist noch nicht in den Köpfen der Streckenanwohner angekommen

Osnabrück / GMHütte (we)
Passanten, die abseits der Bahnübergänge die Gleise überqueren, oder Autofahrer, die nicht einkalkulieren, dass sich die Bahnschranke plötzlich schließt - beim Probetrieb des Haller Willem müssen die Triebwagenführer der NordWestBahn mit allem rechnen. Aber es gibt auch Kritik von Anwohnern an der Gestaltung von Übergangspunkten.

Über 20 Jahre verkehrte der Haller Willem nicht mehr, und viele haben sich daran gewöhnt, zum Beispiel mal eben als Abkürzung den Weg über die Gleise zu nehmen oder einen Stück des Wegs nach Hause auf dem Bahndamm zu laufen. Jetzt ist dies ein tödliches Risiko, denn auf der Bahnstrecke wird Probebetrieb mit Spitzentempo 80 Stundenkilometer gefahren und ab 12. Juni nach offizieller Wiedereröffnung im Stundentakt verkehrt. Betriebsleiter Jürgen Werner von der Verkehrsgesellschaft Osnabrücker Land (VLO), unter deren Regie die Reaktivierung des Lückenschluss-Abschnittes zwischen Dissen und Osnabrück auf der Haller-Willem-Strecke läuft: " Wir tun, was möglich ist für die Sicherheit. Unser Hauptproblem scheint zur Zeit zu sein, dass viele noch nicht realisiert haben, dass über diese Gleise in Kürze wieder normaler Bahnverkehr läuft."

Schranke hing auf der Fahrerkabine

Beim Probebetrieb am Dienstag wurde beispielsweise am Bahnübergang Hilter ein Lkw-Fahrer von der sich schließenden Schranke überrascht - die plötzlich auf der Fahrerkabine hing. Zum Glück außer kleinem Lackschaden ohne Folgen und Verzögerungen. Betriebsleiter Jürgen Werner: " Einige Autofahrer müssen sich noch dran gewöhnen, dass kurze Schlusszeiten auch bedeuten, dass sich die Schranken sofort runter gehen."

Kritik von Anwohnern gibt es am Übergang an der Grundschule in Kloster Oesede. Das Technikhäuschen ist so gebaut, dass der Blick auf die Strecke Richtung Dissen stark eingeschränkt wird. Ein Anlieger: " Kinder können da überhaupt nicht sehen, was von links kommt. Ich habe beim alten Haller Willem Unfälle erlebt, und hofft nicht, dass hier einmal etwas passiert." VLO-Betriebsleiter Werner sieht die Situation an der Umlaufsperre " unkritisch". Seine Sicht: " Alles ist vorschriftsmäßig. Hier rast kein Zug durch, sondern kurz vorher ist ein Haltepunkt. Die Triebwagenführer sind aber angewiesen, an solchen Punkten besonders aufmerksam zu sein."
Autor:
we


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