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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kein Geld für den Schleichweg
Zwischenüberschrift:
Die Stadt wird einen kleinen Pfad in Eversburg an einen Anlieger veräußern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kein Geld für den Schleichweg

Die Stadt wird einen kleinen Pfad in Eversburg an einen Anlieger veräußern

Eversburg (dh)
Anwohner des St.-Michaelis-Wegs in Eversburg suchen verzweifelt nach einem Schleichweg zur Atterstraße. Die einzige öffentliche Strecke, die übrig bleibt, kann jedoch aus Kostengründen nicht ausgebaut werden.

Eine verfahrene Situation: Der St.-Michaelis-Weg endet mit einem Wendehammer. Ein Blick auf den Bebauungsplan der Stadt verrät jedoch, dass sich zwischen zwei Privatgrundstücken ein öffentlicher Weg befindet, der bis an die Atterstraße heranführt. Hätte sich die Stadt dafür entschieden, diesen Weg auszubauen, wäre dies eine willkommene Abkürzung für einige Anwohner zur Bushaltestelle an der Atterstraße gewesen.

" Der Stadtentwicklungsausschuss entschied dagegen. Die Kosten hätten einfach den Rahmen gesprengt", sagt Joachim Götz vom Fachbereich Immobilien und Hochbau. Das war am 12. Februar 2004. Beschlossen wurde ebenso, dass ein Teilstück des Weges verpachtet und später verkauft werden soll. Nun muss nur noch der Bebauungsplan geändert werden.

Nach der Entscheidung des Stadtentwicklungsausschusses sperrte der designierte Eigentümer das etwa 20 Meter lange Teilstück des Weges ab. Ein Durchkommen bis zur Atterstraße war ohnehin nicht mehr möglich, da dichtes Gestrüpp den nicht vorhandenen Weg versperrt.

Darf denn ein öffentlicher Weg von einer Privatperson abgesperrt werden?, fragten sich Anwohner. Obwohl der Weg noch in öffentlichem Besitz ist, duldet die Stadt eine Absperrung. Der Käufer käme ihr damit sogar entgegen, denn die Stadt brauche so nicht für die Unterhaltung der Fläche aufkommen, sagt Götz. So sei die Nähe zu der Bahnstrecke überdies eine unkalkulierbare Gefahr, denn Steine, die durch schnelle Züge umhergeschleudert werden, könnten Passanten verletzen. Über 40000 Euro würde der Ausbau kosten.

Der Kampf um eine Abkürzung scheint für die Anwohner verloren. Vielleicht haben sie Glück, und es wird durch die Michaeliskirche die alte Abkürzung freigegeben. Sie wird seit einiger Zeit durch einen Zaun versperrt, sei aber jahrelang gern genutzt worden, erzählt eine Eversburgerin.

VERSPERRT ist der mögliche Schleichweg zur Atterstraße. Die Stadt hat kein Geld, den Pfad auszubauen. Foto: Jörn Martens
Autor:
dh


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