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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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80 neue Parkplätze für Besucher des Rubbenbruchs
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Stadtentwicklungsausschuss billigte ein Nutzungskonzept für das bei Osnabrückern beliebte Naherholungsgebiet
Artikel:
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Originaltext:
80 neue Parkplätze für Besucher des Rubbenbruchs

Stadtentwicklungsausschuss billigte ein Nutzungskonzept für das bei Osnabrückern beliebte Naherholungsgebiet

Eversburg/ Westerberg (swa)
An Tagen wie gestern, wenn die Osnabrücker in Scharen am Rubbenbruchsee spazieren gehen wollen, geht es am Barenteich drunter und drüber. 80 neue Parkplätze sollen hier bald für Abhilfe sorgen. Dieser Vorschlag ist Teil einer Planung, die der Stadtentwicklungsausschuss jetzt absegnete.

Die Stadtverwaltung soll jetzt Gespräche mit den Anliegern und Grundeigentümern führen, damit das Konzept umgesetzt werden kann. Ziel des Vorhabens: Die naturverträgliche Nutzung des Naherholungsgebietes Rubbenbruchsee, das von Bürgern aller Stadtteile gern angenommen wird, soll verbessert werden. Vor allem Verkehrsprobleme sollen dabei beseitigt werden.

Deshalb soll vor allem das Stellplatzangebot ausgebaut werden. Den städtischen Planern schwebt vor, den westlich der Straße Landwehr gelegenen Parkplatz zu " aktivieren". Hierzu müsste die Sperrung an der Nahtstelle zwischen Barenteich und An der Landwehr aufgehoben werden. Durch bremsende Umbauten der Straße soll gleichzeitig verhindert werden, dass die Verbindung als Schleichweg missbraucht wird.

Bei einer Besucher-Umfrage am See durch das Gutachterbüro Brandenfels wünschten sich viele Befragte noch mehr Freizeitangebote am Rubbenbruchsee: zum Beispiel eine Inliner-Strecke, eine größere Seefläche für die Tretboote, mehr Gastronomie, Grillmöglichkeiten und Liegewiesen. Diese Anregungen wurden jedoch vom Gutachter als problematisch eingestuft. Auch der Wunsch, den See zum Baden freizugeben, wird abgelehnt. Der Rat sucht allerdings nach Möglichkeiten, im Osten der Stadt einen Baggersee zum Baden zu schaffen.

Vom Stadtentwicklungsausschuss wurde das Rubbenbruch-Konzept einstimmig gebilligt. Allerdings beurteilte der Ausschuss die Idee des Planers skeptisch, Fuß- und Radwege am See voneinander zu trennen.

Dies sei aus Platzgründen kaum möglich. Lediglich die Grüne Ratsfrau Sabine Bartnik enthielt sich der Stimme, weil sie den Bau von Parkplätzen nicht mittragen wollte. Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, verteidigte jedoch das Konzept: " Dies ist kein Programm zur Steigerung des Individualverkehrs!" An vielen Wochenenden sei die Situation chaotisch, regelmäßig würden die Straßen am Rubbenbruchsee zugeparkt.

ALLES DICHT AM SEEUFER: An schönen Wochenendtagen müssen Spaziergänger an den Zufahrten des Rubbenbruchsees wie hier am Barenteich gut aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kommen.
Foto: Hermann Pentermann
Autor:
swa


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