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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erst die Bahnüberführung machte den Weg frei
Zwischenüberschrift:
Zeitreise in Schinkel
 
Für die Abschaffung des "Eisernen Rings" wurden vor knapp 100 Jahren Straßen verändert und Häuser aufgestockt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zeitreise in Schinkel

Erst die Bahnüberführung machte den Weg frei

Für die Abschaffung des " Eisernen Rings" wurden vor knapp 100 Jahren Straßen verändert und Häuser aufgestockt

Schinkel (hedi) Wo Züge, Autos und Radfahrer heute freie Fahrt genießen, kam der Verkehr 1913 an einer sandigen Baustelle zum Erliegen: Vor knapp 100 Jahren wurden die Schienen an der Buerschen Straße angehoben.

Überall in Osnabrück entstanden damals Eisenbahnüberführungen, um den innerstädtischen Verkehr von den Fesseln des " Eisernen Rings", des Bahnverkehrs auf Straßenniveau, zu befreien. Weil viele Osnabrücker mit ihren Fuhrwerken ein Drittel des Tages wartend vor geschlossenen Bahnschranken verbrachten, begann man 1907 mit der Höherlegung der Gleise an der Bahnstrecke Osnabrück - Münster und 1913 an der Strecke Osnabrück - Rheine. Die Buersche Straße wurde abgesenkt und in eine Kurve durch die Felsen gezwungen. Die anliegenden Gebäude erhielten ein neues Erdgeschoss, das durch Mauern gestützt werden musste.

Die Oberkante des Stützmauerwerks signalisiert die Höhe des ehemaligen Straßenverlaufs. Diese Linie lässt sich anhand des dunklen Erdgeschossgemäuers des rechten Eckhauses noch auf dem aktuellen Bild nachvollziehen.

Die 1913 im Haus Schinkelstraße 3 untergebrachte Bäckerei Friedrich Timmann besaß vier Geschosse. Heute ist das Haus nur noch dreistöckig. Offenbar wurde es im Krieg zerstört und anschließend flacher wieder aufgebaut. Die Baulücke zwischen der Schinkelstraße 3 und der Überführung ist längst geschlossen.

DER AUTOVERKEHR spielte noch keine große Rolle, als 1913 die Eisenbahnbrücke an der Buerschen Straße gebaut wurde. Das Foto hat damals Rudolf Lichtenberg aufgenommen.

UNENTBEHRLICH ist die Straßenunterführung in Schinkel heute wie damals. Beim Vergleich der Fotos fällt auf, dass das Wohnhaus rechts nur noch drei Geschosse hat. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
hedi


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