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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ferienpass: Exotische Früchte und Elefantenmist
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Im Tropenhaus flossen Tropfen // Schöner wohnen mit Elefantenmist
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Ferienpass: Exotische Früchte und Elefantenmist

Im Tropenhaus flossen Tropfen

Exotische Früchte aus dem Regenwald

Westerberg (tw) Gestern war es in Osnabrück ziemlich warm. In den Tropen ist es aber viel heißer. Dort waren einige Mädchen und brachten Früchte mit.

Die Tropen sind in Afrika und Südamerika. Im Botanischen Garten steht ein Tropenhaus. Als die Mädchen da rein gingen, flossen ihnen sofort Schweißtropfen über die Stirn. Trotzdem machten sie sich auf die Suche nach exotischen Früchten. Sie fanden Papayas, eine Kokosnuss und eine Ananas, an der noch ein Schild hing. Die Früchte wachsen natürlich nicht am Westerberg, sondern sie kamen aus einem Supermarkt. Der Obstsalat, den sich die Mädchen daraus machten, schmeckte trotzdem lecker. Viele tropische Früchte kommen aber nicht in einen Salat, sondern in Schokolade, Vanilleeis oder Shampoo. " Da kann ich auch einen Apfel nehmen und mir den Kopf abrubbeln", meinte Lena. Dann wäre es Apfelshampoo.

HMMM, LECKER: Marie (links) und Franca kosten von den köstlichen Papayas. Fotos: Uwe Lewandowski

VON IHREM BESUCH IN DEN TROPEN brachten die Mädchen exotische Früchte mit.

Regenwald

Unter Regenwald versteht man einen Wald, der im Durchschnitt mehr als 2000 Millimeter Niederschlag pro Jahr schlucken muss. In Osnabrück regnet es gerade mal ein Drittel so viel. Die meisten Regenwälder sind entlang des Äquators zu finden, der größte steht im Amazonasbecken in Südamerika. In den Regenwäldern gibt es die größte Artenvielfalt der Erde, auch Menschen leben dort. Leider sind bereits 50 Prozent aller Regenwälder verschwunden. Durch die massive Rodung sind dementsprechend auch viele Tier- und Pflanzenarten und der Lebensraum von Menschen bedroht. Allein von August 2003 bis August 2004 wurden in Brasilien 26130 Quadratkilometer Regenwald vernichtet. Das entspricht fast der Fläche des Bundeslands Brandenburg.
Surf-Tipp: www.umweltkids.de/ Schwerpunkte/ regenwald. (tw)

Schöner wohnen mit Elefantenmist

Was sonst als Dünger verwendet wird, schmückt nun einige Kinderzimmer

Innenstadt (tw) Normalerweise wird Elefantenmist nicht beachtet und kommt auf den Misthaufen. Einige Kinder machten gestern Kunst daraus.
Etwas komisch roch es im Innenhof des Hauses der Jugend schon. Manchmal wehte ein Hauch des Dung-Aromas durch die Luft. Verstohlen rochen einige Kinder an ihrer Kleidung. An ihren Gesichtern war die Frage abzulesen: " Bin ich das?" Aber die zwei Eimer Elefantenmist, die Marco Brockmann aus dem Zoo mitgebracht hat, waren " sauber". Er hat sie gekocht, um die Bakterien abzutöten, gehäckselt, damit es feiner wird und sich besser verbindet.
Dann hat er den Dung in eine Tonne mit Wasser gekippt und verrührt. Mit einem Schöpfrahmen konnten die Kinder eine Portion Elefantenmist daraus entnehmen und auf ein Leinentuch legen. Eklig fanden die Kinder den Elefantenmist aber nicht. " Wir hatten ja Handschuhe an", meinte Viola. Henry fand die Idee toll. " In Afrika wird es ganz häufig gemacht", sagte er und fügte etwas leiser an: " Etwas komisch ist es aber schon." Die meisten der Kinder wollen mit dem Mist nun ihre Zimmer verschönern.

EIN SPEZIELLER GERUCH lag gestern im Innenhof des Hauses der Jugend in der Luft, wo sich Kinder Kunst aus Elefantenmist bastelten, der frisch aus dem Zoo kam. Foto: Hermann Pentermann

JANNIK HOLLENBORG

Lokalpatriot

Der zehnjährige Jannik Hollenborg fährt nur kurz in den Urlaub. Das findet er aber nicht schlimm, er fühlt sich in Osnabrück wohl. Dementsprechend schlägt das Herz des Fußball-Fans auch für den VfL. Wenn er groß ist, möchte er mal an der Bremer Brücke auflaufen und hören, wie der Stadionsprecher seinen Namen ausruft. (tw)/ Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


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