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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eigenheime für Senioren: Baubeginn im August
Zwischenüberschrift:
Stephanswerk: Zuerst nach Bombenblindgängern gesucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eigenheime für Senioren: Baubeginn im August

Stephanswerk: Zuerst nach Bombenblindgängern gesucht

Sutthausen (hmd) Keine eintönige Reihenhauszeile, sondern individuell gestaltete Häuser verspricht das Stephanswerk. Im vergangenen Jahr hatte die Wohnbaugesellschaft mit der Überlegung, Eigenheime für Senioren zu schaffen, ein neues Konzept für die noch unbebaute Flache an der Gustav-Stresemann-Straße erstellt. Nun geht es in die Realisierungsphase: Im August beginnen die Bauarbeiten für sechs eingeschossige Häuser.

Die Nachfrage ist laut Ulrich Saremba, technischem Leiter vom Stephanswerk, vorhanden: Obwohl die Gesellschaft als Eigentümer und Bauherr noch keine Werbung für das Bauvorhaben gemacht habe, gebe es bereits eine Reihe von Anfragen. Bislang habe das Stephanswerk zwei der sechs Grundstücke verkauft. Spätestens im April des kommenden Jahres sollen alle Häuser bezugsfertig sein.

Das Konzept sei vor allem für ältere Menschen reizvoll, die für ihr Eigenheim nicht mehr den großen Aufwand für die Instandhaltung betreiben wollten, betont Saremba: So weisen die Grundstücke zwischen 60 und 120 Quadratmeter Fläche aus, die Häuser werden behindertengerecht und mit schwellenlosen Zugängen ausgestattet. Darüber hinaus gehört zu jedem Grundstück ein eigener Garten. Zu erreichen sind die Häuser über Fußwege, an der Gustav-Stresemann-Straße werden Einstellplätze für Fahrzeuge ausgewiesen.

Die notwendigen baurechtlichen Schritte hat das Stephanswerk in die Wege geleitet. Da die Luftbildauswertung zudem auf die Gefahr von Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg hinwies, untersuchte in dieser Woche der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Fläche. Das Ergebnis: nur blinder Alarm.

Schon vor rund zwanzig Jahren war ein Teil des Grundstücks mit Einfamilienhäusern bebaut worden. Übrig blieb die L-förmige Restfläche. Trotz einiger Interessenten hatte das Stephanswerk das Grundstück zurückgehalten, da es bislang kein zur bisherigen Bebauung passendes Konzept gegeben hatte.
Autor:
hmd


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