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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gehen Museum und Zoo bald zusammen?
Zwischenüberschrift:
CDU/FDP-Gruppe stellt Prüfantrag
Artikel:
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Originaltext:
Gehen Museum und Zoo bald zusammen?

CDU/ FDP-Gruppe stellt Prüfantrag

Die CDU/ FDP-Ratsmehrheit will in der heutigen Ratssitzung die Verwaltung beauftragen, ein Konzept für die Zusammenlegung von Zoo und Naturgeschichtlichem Museum am Schölerberg zu entwickeln.

" Bei einer Zusammenlegung beider Einrichtungen und einer gemeinsamen Vermarktung unter der Leitung des Zoos ist eine weitere Attraktivitätssteigerung nicht nur dieses Standortes zu erwarten, sondern auch eine positive Fortentwicklung in Richtung eines zukunftsorientierten Marketings für Stadt und Landkreis", heißt es in dem Antrag.

Neues Konzept schon Ende des Jahres?

Zoogeschäftsführer Andreas Busemann und Kulturdezernent Reinhard Sliwka zeichnen tür die Idee verantwortlich, die erstmals vor wenigen Wochen in einer Veranstaltung der Osnabrücker Marketing und Tourismus zum Marketingkonzept der Stadt öffentlich thematisiert wurde. Angedacht ist ein Zusammenschluss, der unter anderem eine bessere Vermarktung des Museums möglich macht und gleichzeitig durch Nutzung von Synergieeffekten die Kosten senkt.

Hinter den Kulissen wird schon länger eifrig über ein Zusammengehen diskutiert. " Diesen Auftrag haben wir uns eigentlich schon selber gegeben", meinte Sliwka denn gestern auch gegenüber unserer Zeitung. So soll am 3. September ein Workshop für die Mitarbeiter des Museums stattfinden, in dem die Planungen vorgestellt werden. Bis Ende des Jahres könne dann ein Konzept vorliegen.

In welcher Form der Zusammenschluss stattfinden kann, ist noch unklar. Sie wird auch davon abhängen, wie die Einrichtung eines am Museum angesiedelten Bodenkommunikatiortszentrums vorankommt. Eine Studie dazu ist bereits in Auftrag gegeben. Möglich ist, dass Fördergelder für ein solches Zentrum nur fließen, wenn es sich um eine eigenständige Einrichtung handelt. " Hier müssen wir etwas vorsichtig herangehen, aber es wird sicherlich Lösungsmöglichkeiten geben", blickt Sliwka optimistisch in die Zukunft.

" Ich stehe der Sache sehr positiv gegenüber", sagte gestern Museumsleiter Dr. Dietmar Grote. Er verweist auf ähnliche Einrichtungen wie die Bioparks in den Niederlanden und in Großbritannien. Unter einer gemeinsamen Trägerschaft müsste auch in Zukunft gewährleistet sein, dass sich Zoo und Museum auf " gleicher Augenhöhe" befänden.

Zoopräsident Reinhard Coppenrath begrüßt die Idee gleichfalls, weist aber darauf hin, dass die Zoogesellschaft in einer Mitgliederversammlung über ein mögliches Zusammenlegungskonzept entscheiden müsse. Dr. Wolf Everts, Direktor des Zoos, geht noch einen Schritt weiter. Er sieht die Möglichkeit, auch das Expo-Projekt Boden des Landkreises in die Überlegungen mit einzubeziehen. (dk)
Autor:
dk


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