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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein fehlendes Schild sorgt für Verunsicherung
Zwischenüberschrift:
Fahrrad-Regelung an der Wörthstraße vorerst ausgesetzt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Innenstadt Ein unschuldiges Verkehrsschild kann für viel Verwirrung sorgen. Das gilt jedenfalls für das blaue Schild, das die Wörthstraße zur Fahrradstraße machen soll. Weil jeglicher Hinweis darauf fehlte, dass Autos und Lkw auch die Straße passieren dürfen, waren die Anwohner unsicher, ob sie ihre Grundstücke noch anfahren dürfen. Um die Lage klarzustellen, haben die Verkehrsplaner das Fahrradstraßenschild vorerst mit roten Klebestreifen durchgestrichen.

Es war alles so schön durchdacht: Laut politischem Beschluss soll die Wörthstraße zur Fahrradstraße werden, damit Radfahrer problemlos von der Sutthauser Straße zur Meller Straße durchkommen. Westlich der Iburger Straße ist die Wörthstralse bereits umgestaltet worden. Hier könnten die Regeln für eine Fahrradstraße bereits gelten.

Doch das fehlende Hinweisschild, das Fahrzeugen die Durchfahrt erlaubt, sorgte für Ratlosigkeit in der Wörthstraße. " Wie komme ich denn jetzt auf mein Grundstück?", habe ein Anwohner bei der Stadt nachgefragt, berichtet Norbert Obermeyer, Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr. Deshalb beschlossen die Verkehrsplaner, das Fahrradstraßenschild vorerst ungültig zu machen. " Wenn das Zusatzschild da ist, kann auch die Fahrradstraße eröffnet werden", verspricht Verkehrsplanerin Ulla Bauer.

Laut Straßenverkehrsordnung ist eine Fahrradstraße Radlern vorbehalten. Autos und Lkw dürfen sie nur in gemäßigter Geschwindigkeit passieren und wie in einer Einbahnstraße nur in eine Richtung fahren. Radfahrer dürfen sich in beide Richtlinien bewegen. Außerdem ist hier erlaubt, was anderswo verboten ist: nebeneinander zu fahren. Zwei Fahrradstraßen gibt es bisher in Osnabrück. In der Lohstraße haben Drahtesel zwischen dem Klingensberg und der Hasestraße Vorrang, die Katharinenstraße ist seit den neunziger Jahren durchgängig eine Fahrradstraße. Die Erfahrungen seien gut, sagt Ulla Bauer. Die Fahrradstraßen seien " keine Unfallstraßen".

In der Wörthstraße lassen die Fahrradzeiten noch so lange auf sich warten, bis das Zusatzschild aufgestellt wurde. Der Abschnitt östlich der Iburger Straße wird erst dann zur Fahrradstraße, wenn die Straße umgebaut wurde. Wie auf der gegenüberliegenden Seite sollen hier Pflastersteine ohne Farbe verlegt werden. Der Umbau wird vom Sanierungsgebiet Rosenplatz unterstützt, das dafür Mittel in Berlin beantragt hat. Doch das Geld lässt bisher auf sich warten.

UNGÜLTIG: Für die Fahrradstraße fehlt noch ein Zusatzschild für den Auto- und Lkw-Verkehr.
Foto: Egmont Seiler
Autor:
rei


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