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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Neue Studienräte erst mal wieder in die Grundschule?
Zwischenüberschrift:
Eine Idee für die Teutoburger Schule
Artikel:
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Originaltext:
Neue Studienräte erst mal wieder in die Grundschule?

Eine Idee für die Teutoburger Schule

Von Frank Henrichvark

Schölerberg
Im Jahr 2007 soll die Teutoburger Schule in der Neustadt geschlossen werden, so hat es der Stadtrat mittlerweile beschlossen. Der Arbeitskreis Schule der CDU wartet jetzt mit einer überraschenden Idee für die Nachfolgenutzung des Gebäudes auf: Nach seinem Vorschlag sollten dort die beiden Studienseminare für den Lehrernachwuchs einziehen.

Von der Grundschule zur zweiten Phase der Lehrerausbildung, auf diese kurze Formel lässt sich die Idee bringen, die CDU-Ratsherr Hans-Günter Kruppa so erläutert: " Den beiden Studienseminaren fehlen Räume, mit der Teutoburger Schule wäre der geeignete Rahmen vorhanden."

Derzeit sind die beiden Osnabrücker Studienseminare für die Ausbildung angehender Gymnasial- und Berufsschullehrer in einer Gründerzeit-Villa an der Ecke Blumenthalstraße / Zeppelinstraße untergebracht. Das Haus Nr. 32 hat eine reiche Geschichte: Gebaut um 1900 als Hotel-Restaurant gleich gegenüber der Caprivikaserne, wurde daraus später ein städtisches Altersheim, dann Schwesternwohnheim für das Stadtkrankenhaus und sogar kurzzeitig ein Rotlicht-Etablissement.

Das größte Seminar in Niedersachsen

Mittlerweile ist das Osnabrücker Studienseminar die größte Einrichtung dieser Art in Niedersachsen. Von Quakenbrück über Osnabrück bis in den Südkreis nach Bad Iburg und Melle reicht der Einzugsbereich des Studienseminars. Das Haus gehört dem Land Niedersachsen. Es müsste dringend erweitert werden.

Stattdessen schlägt Ratsherr Kruppa vor, die beiden Studienseminare künftig in der Overbergschule unterzubringen. Das massive Schulgebäude wird spätestens 2007 leer stehen, weil der denkbare Gegenvorschlag - nämlich die benachbarte Overberg-Grundschule aus deren Nachkriegsbau umziehen zu lassen - an pädagogischen Vorbehalten des Kollegiums gescheitert ist.

Es habe Gespräche mit den Leitern der beiden Studienseminare gegeben, so berichtete Hans-Günter Kruppa dazu. Auch habe der Arbeitskreis Schule der CDU-Ratsfraktion schon mal die Räumlichkeiten besichtigt. " Wir müssen schließlich vielen Interessen gerecht werden", begründete Kruppa den Vorstoß.

Die Teutoburger Schule ist Eigentum der Stadt Osnabrück. Mit dem Land Niedersachsen als Eigentümer der Liegenschaft an der Blumenthalstraße habe es jedoch noch keine Gespräche gegeben: " Der dringende Raumbedarf ist aber der Behörde sicherlich bekannt", vermutet Kruppa.

DAS GEBÄUDE DER TEUTOBURGER SCHULE steht bald leer. Die CDU-Fraktion überrascht schon mal mit einem Verwendungsvorschlag für die Immobilie.
Foto: Michael Schwager
Autor:
Frank Henrichvark


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