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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Auf und wieder zu, der Platz kommt nicht zur Ruh
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Der August-Bebel-Platz soll neu gestaltet werden - aber damit haben die derzeitigen Bauarbeiten nichts zu tun
Artikel:
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Originaltext:
Auf und wieder zu, der Platz kommt nicht zur Ruh

Der August-Bebel-Platz soll neu gestaltet werden - aber damit haben die derzeitigen Bauarbeiten nichts zu tun

Innenstadt Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. So geht es derzeit zu am August-Bebel-Platz. Haben sich bis vor zwei Wochen noch die Stadtwerke an den Kanalrohren zu schaffen gemacht so ist der Asphalt jetzt wieder offen. Die Stadtwerke verlegen diesmal Wasserleitungen. Anlieger verstehen es nicht recht und wünschen sich mehr Planung. Die Stadtwerke sagen: Es geht nicht anders. Aus technischen Gründen.

Anschluss an die Bruchstraße

Eigentlich stimmt alles im Umfeld des modernen Gewerkschaftshauses am Bahnhof. Die Adresse August-Bebel-Platz 1 weist auf den Mitbegründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und später der SPD hin, und vor der Tür steht der symbolträchtige " Stahlarbeiter", eine mannshohe Bronzefigur der Osnabrücker Künstlerin Tud Majores.

Doch die Umgebung des ehemaligen Sunburst-Hauses kommt einfach nicht zur Ruhe. Seit Monaten geben sich die Bauarbeiter die Klinke in die Hand, und ein Ende ist vorerst nicht absehbar. Der Grund: Der Anschluss an die Bruchstraße soll hergestellt werden.

Mit diesem Ziel ist Heiko Schlatermund, Geschäftsführer des im Gewerkschaftshaus ansässigen Bildungswerks Arbeit und Leben, auch einverstanden, denn er sieht darin eine Aufwertung des Platzes und nicht zuletzt des Gewerkschaftshauses. " Ich frage mich nur, ob die Straßenarbeiten nicht besser koordiniert werden können." Robert Woggon, Sprecher der Stadtwerke, bemüht sich um Aufklärung: " Die Kanalschächte liefen in der Straßenmitte, die Wasserrohre zwei Meter weiter in Richtung Bürgersteig." Dass nicht an beiden gleichzeitig gearbeitet werde, habe logistische Gründe. Für die dickeren Kanalrohre sei ein Bagger notwendig gewesen, der sich nicht mehr hätte bewegen können, wenn das Pflaster auf der gesamten Breite aufgerissen worden wäre. Mehrkosten entstünden durch dieses Verfahren nicht.

Neugestaltung im kommenden Jahr

Kanalisation, Wasser... da bleiben noch die Stromleitungen. Die würden erst im nächsten Jahr verlegt, sagt Woggon. Dann aber in einer koordinierten Aktion mit der Stadt, da die Leitungen direkt unter dem Bürgersteig verlaufen. Den Platz will die Stadt an einem noch nicht näher eingegrenzten Termin Anfang nächsten Jahres verschönern. Und wenn das endlich geschafft ist, dann stimmt wirklich alles am August-Bebel-Platz.

EIN UMFELD, DAS ER INZWISCHEN GEWOHNT IST: der " Stahlarbeiter" inmitten einer Baustelle.

Foto:
Uwe Lewandowski
Autor:
hpet


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