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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Morgen rollt der erste Zug auf dem Haller Willem
Zwischenüberschrift:
Test der Signaltechnik zwischen Hörne und Kloster Oesede
Artikel:
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Originaltext:
Morgen rollt der erste Zug auf dem Haller Willem

Test der Signaltechnik zwischen Hörne und Kloster Oesede

GMHütte/ Osnabrück Zum ersten Mal seit 20 Jahren wird am morgigen Donnerstag, 9. Dezember, wieder ein Personenzug über die Bahnstrecke " Haller Willem" rollen: Mit einem Talent-Triebwagen der NordWestBahn testet die Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO) die neu errichteten Signalanlagen zwischen Osnabrück-Hörne und Kloster Oesede.

Gegen 10 Uhr fährt die NordWestBahn ab Hörne Richtung Dissen ab. An Bord ist neben dem Zugpersonal und dem Betriebsleiter der VLO, Jürgen Werner, auch ein unabhängiger Signalsachverständiger. Er wird die moderne Signaltechnik zur Sicherung der Bahnstrecke genau unter die Lupe nehmen.

Zunächst geht die Fahrt mit rund 40 Stundenkilometern über die acht Bahnübergänge von Hörne bis hinter den Harderberger Weg. Die beiden nächsten Übergänge, Oeseder Straße und Glückaufstraße in Oesede, sind auf Grund der Verzögerungen durch die Entscheidungsfindung zur Ortskernentlastungsstraße noch nicht fertig: Der Zug wird sie, gesichert durch Posten, langsam passieren, wobei er zwischendurch im ehemaligen Bahnhof Oesede einen kurzen Halt einlegt. Dann fährt die NordWestBahn weiter über die nächsten acht Bahnübergänge bis hinter den Übergang " Birkkamp Suttmeyer".

Die VLO legt bei diesem Test besonderen Wert auf die Sicherheit an den jeweiligen Bahnübergängen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. An jedem Übergang steht deshalb ein Aufsichtsposten. " Wenn etwa ein Autofahrer oder Fußgänger nicht auf die Signale achtet oder andere Probleme auftreten, greift dieser Posten sofort ein", schildert Werner.

Neben dem Einsatz der Posten kündigt der Zug selbst an den Bahnübergängen zweimal per Pfeifsignal sein Kommen an: einmal etwa 100 und einmal 50 Meter vor der Querung. " Das wird später im Regelbetrieb natürlich nicht so sein. Doch wir müssen die Leute erst mal wieder darauf aufmerksam machen, dass auf der Strecke ein Zug unterwegs ist", sagte Werner.

Etwas Sorge bereiten dem Betriebsleiter die Fußgänger und auch Reiter, die in den vergangenen Monaten immer wieder Teile der Haller-Willem-Strecke als Weg genutzt haben: " Das ist hochgefährlich: Der moderne Schienenverkehr ist sehr leise, und besonders in den Kurvenbereichen ist so ein Zug dann plötzlich da."

EIN TALENT-TRIEBWAGEN der Nordwestbahn wird am Donnerstag zwischen Osnabrück-Hörne und Kloster Oesede für den Signalanlagentest eingesetzt. Archivfoto: Detlef Heese


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