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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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LKH: Zuständig, aber kein Geld
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Regenrückhaltebecken am Landeskrankenhaus müssen entschlammt werden
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LKH: Zuständig, aber kein Geld

Regenrückhaltebecken am Landeskrankenhaus müssen entschlammt werden

Sonnenhügel Das Regenrückhaltebecken am Landeskrankenhaus muss dringend entschlammt werden. Doch dafür haben die Landesbehörden momentan kein Geld. Im Frühjahr 2005 soll es nun so weit sein.

Das Becken soll nach starken Regenfällen das Oberflächenwasser speichern und so die benachbarten Wohngebiete vor Überschwemmungen bewahren. Inzwischen hat sich auf dem Boden so viel Schlamm abgesetzt, dass es seine Funktion nicht mehr erfüllen kann.

Von vielen Osnabrückern wird das naturnah gestaltete Regenrückhaltebecken als Naherholungsort genutzt, zugleich bietet es vielen Wasservögeln Brutmöglichkeiten. Wer aber ist für die Instandhaltung des Beckens verantwortlich?

Diese Frage stellte sich Heinz Fischer, Anwohner und Mitglied einer Initiative zum Schutz des Rückhaltebeckens. " Die Anlage ist ein kleines Idyll", schwärmt Fischer. Offenbar sei die regelmäßige Säuberung in den vergangenen Jahren aber versäumt worden.

Nicht etwa die Stadtwerke, die rund 90 Regenrückhaltebecken betreuen, sind hier zuständig, sondern das LKH selbst. Da das Regenrückhaltebecken Mitte der 70er Jahre zusammen mit dem Krankenhaus neu gebaut worden sei, falle auch die Instandhaltung " eindeutig in die Zuständigkeit des Landeskrankenhauses", räumt Günter Laken, der Verwaltungschef des LKH, ein.

Gelegentlich hätten die LKH-Gärtner kleinere Reinigungsarbeiten ausgeführt. Für ein Großreinemachen habe man bisher keine Notwendigkeit gesehen. Nach Gesprächen zwischen Laken und der Bürgerinitiative stand fest: Im Frühjahr soll gemeinsam mit den Bürgern eine umfassende Reinigungsaktion stattfinden. Zugleich sollen Papierkörbe aufgestellt und ein Teil der Becken zum Schutz der Brutstätten eingezäunt werden.

Das Problem: Für die Reinigungsarbeiten stehen derzeit keine Mittel bereit. So hofft das LKH auf die Unterstützung des Landes. Auf Dauer setze man auch " auf das Engagement der Mitbürger", bekennt Laken.

WOHIN MIT DEM SCHLAMM? Heinz Fischer gehört zu den Anwohnern des Landeskrankenhauses, die sich für das Regenrückhaltebecken engagieren.
Foto: Michael Hehmann
Autor:
nisc


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